Letztes Update:
20210519094437

Söder: Impfen mit mobilen Teams

09:43
19.05.2021
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will die Arbeit der Impfzentren nach der Aufhebung der Priorisierung stark auf einen Außeneinsatz ausrichten, um breite Bevölkerungsschichten zu erreichen.

München - Die Impfzentren würden nun wichtig, um strategisch zu impfen, sagte der CSU-Vorsitzende der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwoch). Mobile Teams könnten über Betriebsärzte ganze Unternehmen durchimpfen. "Dann sollen im Juni in Schulen die Abschlussklassen geimpft werden und vielleicht noch vor den Sommerferien Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren, sobald die Impfstoffe zugelassen sind."

Auch solle es gezielt in Stadtteilen Impfangebote geben, in denen viele Menschen mit Migrationshintergrund lebten und es noch Vorbehalte gegen die Impfung gebe, sagte Söder. "Wir müssen auch unkonventionelle Wege gehen. Warum bieten wir nicht auch mal einen Impftag im Umfeld einer Moschee oder eines Kulturvereins an?", fügte er hinzu. "Zudem sollten auch Menschen in sozial schwierigen Verhältnissen beispielsweise über die Tafeln erreicht werden."

Die Impfzentren hätten weiter eine zentrale Bedeutung: "Erstens, um die versprochenen Zweitimpfungen zu gewährleisten. Und zweitens werden die Impfzentren auf der langen Zielgeraden der Pandemie noch wichtig, um strategisch zu impfen", sagte Söder. Man werde weiter impfen und verschiedene Impfstoffe bestellen müssen. "Zum einen, um den Grundschutz auszubauen. Zum anderen, um auf mögliche Mutationen reagieren zu können."

Bayerns Hausärzte dürfen Patienten von diesem Donnerstag (20. Mai) an unabhängig von der Impfreihenfolge mit sämtlichen Corona-Impfstoffen impfen. Bundesweit soll bei den Corona-Impfungen in Deutschland ab dem 7. Juni keine festgelegte Reihenfolge mehr gelten.

Naila/Münchberg/Hof: Patienten dürfen wieder Besucher empfangen

09:29
19.05.2021
Nach dem Sana-Klinikum in Hof heben auch die Hochfranken-Kliniken in Naila und Münchberg das generelle Besuchsverbot auf. In den Kliniken des Landkreises setzt man dabei auf Corona-Tests.

Hof - Patienten in den Krankenhäusern dürfen wieder Besucher empfangen. Die Hochfranken-Kliniken in Naila und Münchberg heben am Freitag, 21. Mai, das generelle Besuchsverbot auf. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Im Sana-Klinikum in Hof gilt das bereits seit Montag.

Trotzdem darf man natürlich noch nicht ganz unbehelligt ins Krankenhaus hineinspazieren und seine Angehörigen besuchen. Ein Besuch im Krankenhaus bleibt verbunden mit strengen Auflagen. Folgendes gilt nun in den Krankenhäusern.

Naila und Münchberg

• Patienen dürfen – ab Freitag – in der Zeit von 16 bis 19 Uhr eine Person pro Tag für eine Stunde empfangen. Jeder Patient darf für seinen gesamten Krankenhausaufenthalt drei feste Besuchspersonen benennen, die sich dann beim Besuch abwechseln können.

• Besuche sind in der Regel erst 24 Stunden nach der stationären Aufnahme möglich. Das liegt daran, dass bei der Aufnahme neuer Patienten deren Corona-Test abgewartet wird.


• Besucher müssen sich an der Hauptinformation und auch n der Station anmelden. Zur Kontaktverfolgung erfassen die Kliniken die persönlichen Daten der Besucher.

• Besucher müssen zudem einen negativen Test mitbringen. Erlaubt sind offizielle PCR- und Antigen-Schnelltests. Der Abstrich darf höchstens 24 Stunden her sein. Außerdem gilt weiterhin FFP2-Maskenpflicht.

• Auch auf den Intensivstationen sowie auf der Entbindungsstation sind Besuche möglich – dazu muss man sich vorher anmelden. Bei der Geburt im Kreißsaal darf der Vater beziehungsweise eine Begleitperson anwesend sein. Für einen Kaiserschnitt gilt das nicht.

Sana-Klinikum Hof

• Das Hofer Krankenhaus hat das Besuchsverbot bereits am Montag aufgehoben. Hier gelten dürfen Angehörige nun wieder Patienten aller Stationen (bis auf zwei Ausnahmen) besuchen, auch eine Begleitung bei der Geburt im Kreißsaal ist möglich, wie der Homepage des Klinikums zu entnehmen ist.

• Es gilt weiterhin FFP2-Maskenpflicht, auch der übliche Mindestabstand muss laut Homepage eingehalten werden. Besucher müssen sich ei ihrem Besuch am Patientenstützpunkt der jeweiligen Station anmelden und dort wegen der Kontaktverfolgung namentlich erfassen lassen.

• Ein Besuchsverbot bleibt nur für isolierte Covid-Patienten bestehen.

• Für einen Besuch der Onkologie (Station M4) muss man sich vorher telefonisch anmelden. Für die Onkologie muss man zudem einen negativen Corona-Test mitbringen, der vor höchstens 48 Stunden gemacht sein darf.