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Landkreis Coburg: Corona-Impfung mit 106

15:30
08.03.2021
Die älteste Einwohnerin des Landkreises hat nun Corona-Schutz. Das freut auch Landrat Sebastian Straubel.

Witzmannsberg - Am Montag ist mit Elfriede Kittel die älteste Landkreis-Bürgerin gegen das Coronavirus geimpft worden. Elfriede Kittel ist 106 Jahre alt und erhielt nach ihrer Anmeldung die Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum in Witzmannsberg, wie es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Coburg heißt.

Elfriede Kittel lebt nach wie vor zu Hause und wird von ihrer Tochter, die sie auch zur Impfung begleitete, liebevoll umsorgt. Den Schutz vor dem Coronavirus habe Elfriede Kittel unbedingt noch vor ihrem bald anstehenden 107. Geburtstag erhalten wollen.

Auch Landrat Sebastian Straubel freut sich über die Impfung der ältesten Landkreisbürgerin und wünscht allen geimpften Bürgerinnen und Bürgern alles Gute. „Die Impfungen sind ein wichtiger Schritt im Kampf gegen das Coronavirus. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Impfzentrum, die dafür sorgen, dass wir ein Stückchen Normalität zurück bekommen.“

Infektionsgeschehen: Kronacher Landrat Löffler mahnt zur Vorsicht

15:14
08.03.2021
Inzidenzwert steigt weiter an. Infektionen in Schulen, Kitas, Firmen und Familien.

Landkreis Kronach - Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens hat Landrat Klaus Löffler am Montag an die Bevölkerung appelliert, sich an die geltenden Corona-Regeln zu halten und besonders auf Abstand sowie Hygienemaßnahmen zu achten. „Wir befinden uns momentan in einer schwierigen Situation. Innerhalb der vergangenen sieben Tage hatten wir 104 Neuinfektionen. Dadurch ist der Inzidenzwert deutlich angestiegen, sodass die Schließung von Schulen und Kitas alternativlos war. Da lässt uns als Landkreis die geltende Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaates auch keinen Spielraum“, wird Landrat Löffler in einer Pressemitteilung zitiert. Zudem verwies er auf mittlerweile 34 Corona-Fälle mit der nachgewiesenen britischen Variante. Alleine diesbezüglich seien innerhalb von sechs Tagen weitere zehn Mutationen zu verzeichnen gewesen.

Die Notwendigkeit der Schließungen wird laut Klaus Löffler auch bei einem Blick auf die Zahlen deutlich. Betroffen seien vier Schulen und sechs Kindertagesstätten, die über den gesamten Landkreis verteilt sind. „Die Infektionslage kann damit also nicht als isoliert betrachtet und auf eine oder zwei Einrichtungen begrenzt werden, sondern ist über das Infektionsgeschehen in den Schulen und Kindertagesstätten hinaus über den kompletten Landkreis verteilt. Betroffen sind davon einige Firmen ebenso wie zahlreiche Familien“, betont der Landrat. Zudem befänden sich insgesamt 419 Personen als Kontaktperson 1 aktuell in Quarantäne. Angesichts der erhöhten Ansteckungsgefahr durch die britischen Variante, die sich im Landkreis immer weiter ausbreite, sei damit das Potenzial für weitere Infektionen vergleichsweise hoch.

Auch deshalb mahnte der Landrat zur Vorsicht. „Nur wenn wir alle zusammenhalten, schaffen wir es, den Inzidenzwert möglichst schnell wieder nach unten zu führen und damit nicht nur unseren Kindern für den Besuch von Kindertagesstätten und Schulen, sondern darüber hinaus allen voran auch unseren Geschäften, Hotel- und Gastronomiebetrieben sowie unseren Einzelhändlern und auch Sportvereinen zeitnah eine Perspektive bieten zu können.“

Die 7-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 155,8. Seit Sonntag hatten sich zwei Personen neu mit dem Coronavirus infiziert, zwölf sind genesen. In Quarantäne waren 138 Infizierte. Die Zahl der Todesopfer mit nachgewiesener Covid-19-Infektion ist auf 67 gestiegen. Eine 67-jährige Frau ist an und mit dem Virus gestorben.

Insgesamt wurden bislang im Landkreis Kronach 8061 Impfungen durchgeführt: 5132 (7,69 Prozent) Erst- und 2929 (4,39 Prozent) Zweit-Impfungen.