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RKI registriert 9609 Corona-Neuinfektionen und 297 neue Todesfälle

04:04
20.04.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9609 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Berlin - Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 297 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.09 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Dienstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 10 810 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 294 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 162,4. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 165,3 angegeben.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 163 308 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2 803 600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 80 303.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Montagabend bei 1,06 (Vortag: 1,16). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Kulmbach unter 200er-Grenze: Erleichterungen für den Einzelhandel

17:24
19.04.2021
Weil der Landkreis Kulmbach drei Tage lang unter der 200-er-Inzidenzmarke geblieben ist, geht es für den Einzelhandel einen Schritt nach vorn. Kunden für Einzeltermine müssen allerdings eine Voraussetzung erfüllen.

Weil der Landkreis den Wert von 200 bei der Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge unterschritten hat, darf der Einzelhandel in Kulmbach ein klein wenig aufatmen. Für ihn ergeben sich von Mittwoch an ein paar Erleichterungen. Konkret sind dann Ladenöffnungen für Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig. Voraussetzung ist, dass die Kunden ein negatives Testergebnis vorlegen können, das höchsten 24 Stunden (POC-Antigentest oder Selbsttest) beziehungsweise 48 Stunden (PCR-Test) alt sein darf.

Und noch eine erfreuliche Nachricht hatte das Landratsamt am Montag zu melden: Es gab keinen einzigen neuen Corona-Fall zu melden. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel damit auf 169,07. Insgesamt befinden sich 596 Bürger im Landkreis in Quarantäne, 31 werden stationär im Krankenhaus betreut, davon neun auf der Intensivstation.

Die Zahl der Todesfälle stieg um einen auf 108 an. Außerdem teilte die Behörde mit, dass am Montag in den Teststrecken der Kulmbacher Abstrichstelle 400 weitere Testungen durchgeführt wurden.