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20210303134125

Bund kündigt «Umsicht und Vorsicht» bei Öffnungsschritten an

13:40
03.03.2021
Die Bundesregierung will bei den geplanten Lockerungen des Corona-Lockdowns in Deutschland ein vorschnelles Vorgehen vermeiden. Die Öffnungsschritte seien «mit Umsicht und Vorsicht» zu begleiten, sagte eine Regierungssprecherin am Mittwoch in Berlin. Die Ministerpräsidenten der Länder wollten bis zum Abend mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die Möglichkeiten beraten, Teile der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens trotz vielerorts wieder ansteigender Infektionszahlen zu öffnen.

«Das, was wir aufmachen, sollte auch offen bleiben können», sagte die Sprecherin. «Es ist eine schwierige Aufgabe, da einen guten und verantwortungsvollen Weg für eine sichere und eben auch gerechte Öffnungsstrategie zu finden.»

Die Regierung zeigte Verständnis für weitreichende Öffnungswünsche, warb aber ihrerseits auch um Verständnis für ein zurückhaltendes Vorgehen. «Der Wunsch nach Lockerungen ist verständlich.» Es gebe gute Nachrichten etwa bei der Auslastung der Intensivbetten. «Aber wir sehen steigende Zahlen, und die deutlich infektiöseren Virusmutationen bleiben eine große Gefahr», so die Sprecherin.

Aus einem Beschlussentwurf für die Gespräche der Länder-Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geht hervor, dass Öffnungsschritte in Stufen erfolgen sollen. Im Gespräch sind auch bestimmte Lockerungen für Regionen, in denen lediglich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird. Das bedeutet, dass es binnen sieben Tagen bei 100 pro 100 000 Menschen eine Infektion gibt. Es könnte dann etwa eingeschränkte Öffnungen des Einzelhandels mit festen Einkaufsterminen geben. Ursprünglich sollte die Grenze im Grundsatz bei 35 liegen.

(dpa)

Umfrage: Immer mehr Deutsche wollen sich gegen Corona impfen lassen

13:40
03.03.2021
Eine große Mehrheit der Deutschen will sich laut einer Umfrage so schnell wie möglich gegen das Coronavirus impfen lassen. 73 Prozent der Befragten beabsichtigen eine Impfung, sobald sie die Chance dazu haben, wie die am Mittwoch veröffentlichte Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das RTL/ntv-«Trendbarometer» ergab. Zum Vergleich: Mitte Februar lag der Anteil derer, die eine Impfung wollen, laut Forsa-Umfrage noch bei 68 Prozent. 12 Prozent gaben bei der aktuellen Erhebung an, weiterhin erstmal abwarten zu wollen - 8 Prozent verzichten lieber ganz auf ein Corona-Vakzin.

(dpa)

Mobile Impfteams kommen nun auf Wunsch auch in die Kommunen

13:29
03.03.2021
Das Sozialministerium will mobile Impfteams in die Kommunen schicken, um in der Mobilität eingeschränkte Menschen über 80 Jahre dort vor Ort gegen Corona impfen zu lassen. Dieses Angebot sei eine Ergänzung zur etablierten Struktur der Impfzentren, teilte das Ministerium am Mittwoch in Stuttgart mit. Erste Kommunen setzten in den kommenden Tagen Pilotprojekte um. Dadurch verkürzten sich für viele Bürger die Wege zur Impfung deutlich.

Bislang sind die mobilen Teams nur in Alten- und Pflegeheimen unterwegs. Hier seien viele Erstimpfungen abgeschlossen und Zweitimpfungen terminiert.

(dpa)

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