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20210325150308

Anmeldesystem für Impftermine soll am Freitag wieder öffnen

15:01
25.03.2021
Von Freitag an sollen in Baden-Württemberg wieder Termine für Impfungen gegen das Coronavirus vergeben werden. Dies teilte das Sozialministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Termine können entweder unter der zentralen Rufnummer 16 117 sowie online auf www.impfterminservice.de vereinbart werden.

Das Gesundheitsministerium hatte die Anmeldesysteme geschlossen, nachdem der Bund die Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff für einige Tage ausgesetzt hatte. Um die Terminvergabe für Menschen über 80 auf der Warteliste mit Hochdruck voran zu bringen, wurde die Schließung um einige Tage verlängert.

Die Terminvergabe klappte in der Vergangenheit nicht ohne Probleme. Das Chaos sorgte für Unmut. Das Ministerium dämpfte Erwartungen, schnell einen Termin bekommen zu können. Es bat um Geduld. Mit den derzeitigen Liefermengen werden laut Mitteilung täglich rund 35 000 Menschen in Baden-Württemberg geimpft.

Für die nächsten Wochen seien diese Termine schon zu einem großen Teil vergeben, viele davon an Menschen über 80 Jahren von der Warteliste. «Es werden nur Termine eingestellt, die durch angekündigte Lieferungen von Impfstoff gesichert sind.» Doch bisher seien die Lieferankündigungen von Herstellern und Bund für den April noch unkonkret. «Auch dadurch ist das Angebot gerade knapp. Sobald die Lieferankündigungen für den April konkreter werden, können auch mehr Termine eingestellt werden.»

(dpa)

Protest gegen Lockdown - Theater gehen symbolisch in die Luft

15:00
25.03.2021
Nach monatelangem Ausharren im Lockdown sind die Stuttgarter Theater am Donnerstag zumindest symbolisch in die Luft gegangen. Ein Flugzeug mit einem Banner und der Aufschrift «Stuttgarts Theater sind bereit!» kreiste am Donnerstag über der Landeshauptstadt, um an die Theater, Künstlerinnen und Künstler aller Sparten zu erinnern. «Wir wollen damit verdeutlichen, dass die Politik die Perspektive weiten muss», sagte Axel Preuß, der Intendant des Alten Schauspielhauses, der dpa. «Wir müssen mit der Pandemie leben. Und dazu müssen wir Strategien entwickeln, am besten gemeinsam.»

Handel und Kirchen seien geöffnet, auch die Fußball-Bundesliga dürfe seit Monaten ihren Geschäften nachgehen, während die Theater und mit ihnen die Veranstaltungsbranche geschlossen blieben, kritisierte die Solidargemeinschaft Stuttgarter Theater in einem Schreiben zur Aktion. «Dabei sprechen die Zahlen für sie.» Studien belegten, dass die Ansteckungsgefahr in Theater- und Opernhäusern sehr niedrig sei. Die Theater forderten keine Öffnung gegen den wissenschaftlichen Sachverstand, es müsse aber die Verhältnismäßigkeit im Blick behalten werden.

In der Solidargemeinschaft haben sich unter anderem das das Alte Schauspielhaus und die Komödie im Marquardt sowie das Theater Rampe, das Theaterhaus, das Friedrichsbau Varieté und das Renitenztheater zusammengeschlossen.

(dpa)

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