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20210325124245

CDU-Büros in Thüringen in Maskenaffäre vom LKA durchsucht

12:41
25.03.2021
In der Maskenaffäre sind laut Thüringer CDU am Donnerstag die ehemaligen Wahlkreisbüros des früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann und mehrere CDU-Kreisgeschäftsstellen in Südthüringen vom LKA durchsucht worden. Das Landeskriminalamt habe die CDU über die Durchsuchungen informiert, teilte der Landesverband der Partei mit. Eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft bestätigte die Durchsuchungen im Zuge von Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit von Mandatsträgern.

Durchsucht wurden laut CDU die Kreisgeschäftsstellen in Suhl, Hildburghausen, Sonneberg und Schmalkalden-Meiningen. «Wir sichern den Ermittlern unsere uneingeschränkte Unterstützung zu», erklärte Thüringens CDU-Generalsekretär Christian Herrgott. «Transparenz und Aufklärung war in diesem Fall von Beginn an unser Ziel.» Er verwies darauf, dass die Landespartei selbst nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen Hauptmann sofort gehandelt und unter anderem in allen Thüringer Kreisverbänden CDU-Parteispenden der vergangenen Jahre geprüft habe.

Hauptmann hatte kürzlich sein Bundestagsmandat niedergelegt. Zuvor war der 36-Jährige nach Lobby-Vorwürfen in die Kritik geraten. Später wurde bekannt, dass er Corona-Schutzmasken einer Frankfurter Firma an Landkreise vermittelt haben soll.

(dpa)

Dänemark setzt Astrazeneca-Impfstoff weiter aus

12:41
25.03.2021
Die dänische Regierung will den Corona-Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca vorerst nicht wieder einsetzen. «Wir verlängern die Pause um drei Wochen», sagte Søren Brostrøm von der Gesundheitsbehörde am Donnerstag.

Der Einsatz war am 11. März gestoppt worden, nachdem eine Frau nach der Impfung an mehreren Blutgerinnseln gestorben war. Auch andere Länder berichteten von Fällen von Hirnvenenthrombosen und hatten ebenfalls die Impfung mit dem Astrazeneca-Wirkstoff ausgesetzt. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA kam inwzischen zu dem Schluss, dass der Impfstoff sicher sei. Es werde aber eine extra Warnung vor den möglichen seltenen Blutgerinnseln hinzugefügt.

«Der Astrazeneca-Impfstoff ist aus medizinischer Sicht im Allgemeinen ein sicherer Impfstoff», sagte Tanja Erichsen von der dänischen Arzneimittelbehörde. «Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass ein Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und dem sehr ungewöhnlichen Krankheitsbild besteht, das wir gesehen haben.» Deshalb wolle man die Ergebnisse der Untersuchung abwarten.

Die meisten Länder haben die Impfung mit dem Mittel inzwischen wieder aufgenommen. Finnland und Island wollen das Vakzin zunächst aber nur bei Menschen über 65 beziehungsweise 70 Jahren einsetzen

(dpa)

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