Letztes Update:
20210320142351

Polizei löst zwei Feiern in Mannheim auf und verteilt Anzeigen

14:22
20.03.2021
Die Polizei hat in Mannheim zwei Feiern aufgelöst und die Anwesenden wegen Corona-Verstößen angezeigt. Bei einer der Partys seien 17 Menschen aus 16 Haushalten zusammengekommen, teilte ein Sprecher der Polizei am Samstag mit. Die Teilnehmer der Feier im Alter zwischen 17 und 56 Jahren seien zum Teil auch aus Rheinland-Pfalz und Hessen angereist. Die Gäste hätten das Anwesen nur widerwillig verlassen, nachdem die Polizei die Feier am Freitagabend aufgelöst hatte.

Neun weitere Feiernde im Alter von 22 bis 25 Jahren waren laut Polizei einsichtiger. Sie hatten sich in einem Kellergeschoss getroffen und kamen ihren Platzverweisen nach. Zeugen hatten die Polizei demnach jeweils auf die Feiern aufmerksam gemacht.

(dpa/lsw)

Verband: Mindestens 2000 britische Pubs haben Pandemie nicht überlebt

13:53
20.03.2021
Tausende britische Pubs haben einem Branchenverband zufolge die Pandemie nicht überlebt. Mindestens 2000 hätten infolge des langen Corona-Shutdowns bereits dauerhaft geschlossen, sagte Dave Mountford vom Forum for British Pubs dem Sender «Sky News». «Pubs werden noch jahrelang finanzielle Unterstützung brauchen, um sich hiervon zu erholen», sagte Mountford.

Viele hätten Kredite aufgenommen - um diese abzuzahlen, müsse ausgefallener Umsatz aber später aufgeholt werden. Es sei jedoch noch völlig unklar, in welcher Zahl Besucher in die Pubs zurückkehren würden. «Werden sich die Menschen über das Jahr daran gewöhnt haben, mehr zuhause zu trinken? Wenn ich ehrlich bin, ist es eine ziemlich trostlose Zukunft», so der Branchenvertreter.

Wegen des anhaltenden Corona-Lockdowns und vorheriger regionaler Beschränkungen sind die Pubs im Land bereits seit Monaten geschlossen. Für Mitte April ist in England die Wiedereröffnung von Biergärten geplant.

(dpa)

Söder fordert bundesweite Notbremse für Corona-Hotspots

13:00
20.03.2021
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert vor der Schalte mit den Regierungschefs der Länder bundesweit einheitliche Maßnahmen für Corona-Hotspots. «Wir haben ein Instrument, das wirkt: die Notbremse. Die muss überall in Deutschland gleich und konsequent angewendet werden», betonte der CSU-Chef im Gespräch mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «Sonst wird sie ein zahnloser Tiger, und die Sicherungswirkung verpufft.»

Angesichts der steigenden Infektionszahlen seien weitere Öffnungen sinnlos. «Wer jetzt die falschen Schritte geht, riskiert, dass aus der dritten Welle eine Dauerwelle wird», warnte Söder. «Damit könnte sich alles bis in den Sommer hinein verlängern. Daher jetzt lieber konsequent und schneller – auch wenn es noch mal Kraft kostet.»

Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schalten sich am Montag zusammen, um über weitere Schritte in der Pandemie-Bekämpfung und die Regelungen für Ostern zu beraten.

(dpa)

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