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Coronatest falsch positiv: Hannover-Spieler nicht mehr in Quarantäne

19:56
19.03.2021
Die Mannschaft des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 darf ab sofort wieder den Trainings- und Spielbetrieb aufnehmen. Weil sich der Coronatest des japanischen Nationalspielers Genki Haraguchi als falsch positiv herausstellte, wurde die Quarantäne-Maßnahme für alle Spieler, das Trainerteam sowie einen Physiotherapeuten aufgehoben, teilten der Club und die Region Hannover am Freitagabend mit. «Nach intensiven Nachforschungen durch das Gesundheitsamt steht fest, dass der positive Corona-Testbefund bei 96-Profi Genki Haraguchi in der vergangenen Woche fehlerhaft war und damit keine Veranlassung mehr für eine Quarantäne besteht», heißt es in der Mitteilung. Bereits am Samstag soll die Mannschaft wieder trainieren.

Haraguchi war vor einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Aus Angst vor einer weiteren Verbreitung der offenbar besonders ansteckenden britischen Variante, die in Hannover und Umgebung sehr häufig nachgewiesen wurde, ordnete das Gesundheitsamt für alle 96-Profis mit Ausnahme der aktuell verletzten und nicht mit der Mannschaft trainierenden Timo Hübers und Franck Evina eine häusliche Isolation an.

Die Deutsche Fußball Liga setzte daraufhin die beiden Spiele gegen die Würzburger Kickers und bei Holstein Kiel ab. Sie sollen am 8. April (gegen Würzburg) und am 14. April (in Kiel) nachgeholt werden. Das nächste Zweitliga-Spiel des Tabellenachten ist erst nach der Länderspiel-Pause am Ostersonntag gegen den Hamburger SV angesetzt.

(dpa)

Merkel würde sich mit Astrazeneca impfen lassen

19:56
19.03.2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel würde sich mit Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. «Ich würde das auf jeden Fall tun», sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin, fügte aber hinzu: «Ich möchte aber warten, bis ich dran bin.»

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Montag nach mehreren Fällen von Blutgerinnseln in Venen die Impfungen mit Astrazeneca vorübergehend gestoppt. Am Donnerstag entschied die Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) nach einer neuen Prüfung, dass der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers weiter verabreicht werden soll. Daraufhin wurde der Impfstopp in Deutschland wieder aufgehoben.

Merkel machte deutlich, dass sie durch das Hin und Her keinen größeren Verlust des Vertrauens in den Impfstoff sehe. «Ich bezweifele, dass ein großer Schaden entstand», sagte sie. Alle Impfstoffe hätten eine bedingte Zulassung und in dieser Phase würden Nebenwirkungen eben sehr genau überwacht.

«Ich finde, es war richtig, dass wir absolute Transparenz haben walten lassen, dass wir das unterbrochen haben und dann die Stellungnahme der europäischen Medizinagentur abgewartet haben», betonte die Kanzlerin. Nun wisse jeder, dass man Auffälligkeiten nicht verberge. «Daraus entsteht Vertrauen und so wollen wir auch weiter vorgehen.» 

(dpa)

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