Letztes Update:
20210319173446

Gebühr für Corona-Impfung? Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen

16:33
19.03.2021
Im Zusammenhang mit der Corona-Impfung warnt die Polizei in Heilbronn vor betrügerischen Anrufen. Unbekannte hatten einen Mann vor seinem Termin im Impfzentrum Bad Mergentheim angerufen und behauptet, er müsse eine Gebühr von etwa 1000 Euro bezahlen. Wie die Beamten am Freitag weiter mitteilten, forderten die Anrufer ihn auf, zur Bank zu gehen und das Geld abzuheben.

Es handelt sich den Ermittlern zufolge möglicherweise um eine neue Betrugsmasche. Gebühren für die Corona-Impfung fallen nicht an. Die Ermittlungen zu dem aktuellen Fall laufen noch. Die Polizei rät, gegenüber unbekannten Anrufern keine Daten preiszugeben, kein Geld zu überweisen und keine Wertgegenstände herauszugeben.

(dpa)

Proficlubs beantragen Entschädigungszahlungen nach Quarantäne-Fällen

15:59
19.03.2021
Mehrere deutsche Profifußball-Clubs haben während der Corona-Krise Anträge auf staatliche Entschädigungszahlungen gestellt, nachdem sich Spieler oder Mitarbeiter von ihnen auf behördliche Anordnungen hin in Quarantäne begeben mussten. Der VfL Wolfsburg, Erzgebirge Aue, Hannover 96 und Dynamo Dresden bestätigten am Freitag zumindest in Grundzügen einen entsprechenden Bericht der «Bild»-Zeitung. Der Wolfsburger Finanz-Geschäftsführer Tim Schumacher erklärte auf Nachfrage allerdings auch: «Es trifft nicht zu, dass für die entsprechenden Spieler bereits Erstattungsanträge gestellt wurden. Hier sind wir noch in der Prüfung.»

Das Infektionsschutzgesetz sichert Arbeitnehmern etwa nach einer Quarantäne-Maßnahme unter gewissen Umständen einen Erstattungsanspruch zu. Der Arbeitgeber zahlt diesen an den Arbeitnehmer aus und kann sich den Betrag später auf Antrag von der zuständigen Behörde erstatten lassen.

«Die Geschäftsführung einer GmbH ist grundsätzlich verpflichtet, gesetzlich zulässige Möglichkeiten zu prüfen und gegebenenfalls auszuschöpfen», sagte Schumacher. «Im Verwaltungsbereich sind wir dieser Verantwortung nachgekommen und haben vereinzelt Anträge gestellt, eine Bewilligung ist bislang nicht erfolgt.»

Auch der Auer Geschäftsführer Michael Voigt bestätigte der dpa, dass sein Club entsprechende Anträge gestellt hat. Profivereine seien wie Wirtschaftsunternehmen zu betrachten, sagte er. «Die 36 Proficlubs haben in der vergangenen Saison 1,4 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben entrichtet. Dazu waren mehr als 52 000 Personen direkt oder indirekt rund um die Bundesliga und 2. Bundesliga beschäftigt.»

(dpa)

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