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20210317111404

Deutschland verlängert Grenzkontrollen um zwei Wochen

11:03
17.03.2021
Deutschland verlängert seine stationären Kontrollen an der Grenze zu Tschechien sowie zum österreichischen Bundesland Tirol um weitere zwei Wochen. Das teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Mittwoch auf Anfrage mit. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte dem «Münchner Merkur»: «Wir haben die Hoffnung, dass wir die Kontrollen zu Österreich etwas früher beenden können, vielleicht sogar noch im Laufe des März.» Dazu werde man die Maßnahmen zum Infektionsschutz und zur Eindämmung des mutierten Virus in Tirol genau beobachten. Am Donnerstag trifft Seehofer den österreichischen Kanzler Sebastian Kurz in Berlin.

Deutschland hatte Tschechien, die Slowakei und weite Teile Tirols Mitte Februar zu sogenannten Virusvariantengebieten erklärt. Von dort sowie aus anderen Gebieten, in denen ansteckendere und ersten Studien zufolge häufiger schwere Verläufe verursachende Varianten des Coronavirus stark verbreitet sind, dürfen aktuell nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es etwa für Lastwagenfahrer und Grenzgänger mit systemrelevanten Berufen. Sie müssen einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. 

(dpa)

Island lässt nun auch Geimpfte aus Nicht-Schengen-Staaten einreisen

10:17
17.03.2021
Das in Sachen Corona gut dastehende Island lässt nun auch Reisende von außerhalb der Schengenzone test- und quarantänefrei ins Land, wenn sie gegen Covid-19 geimpft worden oder von einer Erkrankung genesen sind. Die Ausnahmen, die bislang nur für Deutschland und die anderen Staaten der EU und des weiteren Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) galten, werden zum Donnerstag auf vollständig Geimpfte aus Nicht-Schengen-Staaten ausgeweitet, darunter auch Großbritannien und die USA. Die Reisenden müssen aber mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff immunisiert worden sein. Die Ausnahme gilt nach Regierungsangaben auch für diejenigen, die nachweisen können, dass sie eine Corona-Infektion bereits hinter sich haben.

«Die Welt ist in den vergangenen zwölf Monaten durch eine Menge gegangen, und wir hoffen alle auf eine langsame und sichere Rückkehr zur Normalität», erklärte Islands Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir in einer Regierungsmitteilung. «Dies schließt auch die Wiederaufnahme der Möglichkeit zum Reisen ein, die wertvoll für Kultur, Handel und Unternehmen ist.»

Island ist stark vom Tourismus abhängig, die Zahl ausländischer Gäste ist 2020 im Zuge der Corona-Krise jedoch um mehr als drei Viertel eingebrochen. Die USA und Großbritannien sind vor China und Deutschland zuvor die Länder gewesen, aus denen mit Abstand die meisten Island-Touristen auf die Nordatlantik-Insel gereist sind.

Das kleine Land mit seinen 360 000 Einwohnern hat im europäischen Vergleich auf die Bevölkerung gerechnet die mit Abstand niedrigsten Neuinfektionszahlen aller EWR-Länder. Damit das auch so bleibt, sind strikte Einreiseregeln erlassen worden: Seit Mitte Februar muss man vor der Abreise auf die Insel einen negativen PCR-Test vorweisen. Zusätzlich ist ein weiterer PCR-Test bei Ankunft mit anschließender fünftägiger Quarantäne und einem erneuten Test 

(dpa)

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