Letztes Update:
20210312090547

Mehr als vier Millionen Zweitimpfungen in Israel erreicht

06:37
12.03.2021
Fast zwei Drittel der derzeit für eine Impfung gegen das Coronavirus in Frage kommenden Israelis haben ihre zweite Dosis erhalten. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend mitteilte, wurde die Marke von vier Millionen Zweitimpfungen übertroffen.

Die Regierung will zunächst mindestens 6,2 Millionen Menschen impfen. Rund ein Drittel der Bevölkerung ist jünger als 16 Jahre, diese Gruppe kann bislang nicht geimpft werden. Eine Erstimpfung erhielten in Israel bislang etwa 5,1 Millionen Menschen. Die Impfkampagne in Israel mit seinen etwa 9,3 Millionen Einwohnern hat kurz vor Weihnachten begonnen, sie zählt zu den erfolgreichsten weltweit.

Zum Vergleich: In Deutschland leben etwa neun Mal so viele Menschen wie in Israel. Dort bekamen bislang rund 5,8 Millionen Menschen die erste und etwa 2,7 Millionen die zweite Spritze verabreicht.

(dpa)

Zahl der Corona-Neuinfektionen und Inzidenz steigen erneut

04:55
12.03.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 12 834 Corona-Neuinfektionen gemeldet - also 2254 mehr als vor genau einer Woche. Das geht aus Zahlen des RKI vom Freitag hervor. Auch die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Freitagmorgen mit 72,4 deutlich höher als am Vortag (69,1). Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 252 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 10 580 Neuinfektionen und 264 neue Todesfälle verzeichnet. Bereits am Donnerstag hatte es einen deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche und der Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag gegeben.

Vor vier Wochen, am 12. Februar, hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 62,2 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stagnierte sie allerdings und stieg dann wieder an, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.

Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2 545 781 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2 345 600 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 73 062.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 1,04 (Vortag 0,96). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 104 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

(dpa)

Druide empfiehlt Waldkräuter gegen Corona-Müdigkeit

04:52
12.03.2021
Michel vom Berch, neuzeitlicher Druide, empfiehlt Rezepte mit Zutaten aus dem Wald gegen Corona-Müdigkeit. «Die ersten Kräuter, die jetzt kommen, sind wunderbar geeignet», sagte der 65-Jährige aus Bodenwerder im Weserbergland der Deutschen Presse-Agentur. So könne man mit gut gewaschenem Bärlauch und Giersch ein wunderbares Pesto mixen. Aus Fichten- und Tannenspitzen lasse sich außerdem leckeres Gelee kochen.

«Die Wirkstoffe aus den jungen Pflanzen tun gut - wie eine Frühjahrskur», sagte der Mann mit dem langen weißen Bart, der nach eigener Auskunft jeden Tag im Wald unterwegs ist. Druide sei für ihn keine Rolle, sondern eine Berufung. Der frühere Polizist und Unternehmer bietet auch Zeremonien nach keltischer Tradition an, sie müssen wie seine Kräuterwanderungen derzeit coronabedingt ausfallen.

Das Neo-Druidentum ist vor allem in Großbritannien stark verbreitet und dort seit 2010 sogar als Religion anerkannt. In Deutschland gibt es ähnliche Vereinigungen. Vom Berch ist aber in keinem Zusammenschluss aktiv. Vereinsmeierei liege ihm nicht, meint der Pflanzen-Experte. Zuletzt begleitete er seine 19-jährige Enkelin Zoè-Pricilla, die Kandidatin der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» war und kurz vor den Liveshows ausschied.

(dpa)

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