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Corona-Impftermin in Arztpraxis: Spahn verbreitet Optimismus

16:31
11.03.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich optimistisch gezeigt, dass mit Hilfe der Arztpraxen bis Ende des Sommers große Teile der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft sein werden. Bis zum dritten Quartal werde man allen Menschen nicht nur eine Impfung anbieten können, sondern sie auch dazu auffordern können, sagte Spahn am Donnerstag in Berlin-Prenzlauer Berg bei einem der ersten Impftermine eines Pilotprojekts mit knapp 150 Arztpraxen in der Hauptstadt. «Da bin ich sehr sicher, da werden wir spätestens im Sommer sein.»

Er setze große Hoffnung auf die Arztpraxen, wenn dann große Mengen der Impfstoffe ab Mitte April geliefert werden, sagte Spahn. Die Infrastruktur aus Großhändlern, Apotheken und Praxen sei für umfassendes Impfen optimal. «Das ist so eingespielt, das wird unfassbar schnell gehen.» Nach jetzigem Stand und den zugesagten Lieferungen könne ab der 16. Kalenderwoche und dem 19. April der Start für erste reguläre Impftermine in den Praxen erfolgen.

(dpa)

Bund bietet Ländern zweites Start-Paket für Kauf von Selbsttests an

16:12
11.03.2021
Die Bundesregierung bietet den Ländern ein zweites Start-Paket für den schnellen Einkauf von Corona-Selbsttests etwa für Schulen und Kitas an. Im März sind darüber 17 Millionen Tests und im April bis zu 45 Millionen weitere Tests zu bekommen, wie aus einem Schreiben von Verkehrs- und Gesundheitsministerium hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Interessierte Länder sollen sich bis diesen Freitagmittag melden. Nach einer Vereinbarung mit dem Bund sei der Hersteller Siemens Healthcare in der Lage, ab diesem Montag zunächst wöchentlich 8,5 Millionen Selbsttests auszuliefern.

In einer von Bund und Ländern eingesetzten «Taskforce Testlogistik» hatten Gesundheits- und Verkehrsministerium zu Wochenbeginn bereits ein erstes Start-Paket angeboten - mit insgesamt 10,5 Millionen Selbsttests des Anbieters Roche. Der Bund spricht jeweils befristete Abnahmegarantien aus. Die Verteilung soll nach Bevölkerungsanteil der Länder laufen, sie bezahlen die Tests selbst. Die Angebote sollen die Zeit bis zu eigenen Ausschreibungen der Länder überbrücken.

Bund und Länder wollen Testangebote deutlich ausweiten, um anstehende Lockerungen des Corona-Lockdowns abzusichern. Dazu gehören auch Selbsttests für jedermann zu Hause, von denen inzwischen erste im Handel sind. Zudem soll jeder Bürger einmal wöchentlich kostenlos einen Schnelltest durch geschultes Personal machen lassen können. Die Kosten übernimmt der Bund. Angebote dafür vor Ort etwa in Testzentren oder Apotheken sollen in den Ländern aufgebaut werden.

(dpa)

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