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Große Mehrheit der Deutschen für Lockerung des Corona-Lockdowns

04:49
01.03.2021
Zweieinhalb Monate nach Beginn des harten Corona-Lockdowns ist es nach Auffassung einer großen Mehrheit der Deutschen Zeit für Lockerungen. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zufolge sind nur noch gut ein Drittel für eine Beibehaltung (26 Prozent) oder Verschärfung (9 Prozent) der geltenden Einschränkungen. 43 Prozent meinen dagegen, der Lockdown sollte bei den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Mittwoch weiter gelockert werden. 17 Prozent sind sogar für eine komplette Rückkehr zur Normalität. 5 Prozent machten keine Angaben.

Zum ersten Mal seit Beginn des harten Lockdowns Mitte Dezember gibt es damit in den alle zwei bis vier Wochen durchgeführten YouGov-Umfragen eine Mehrheit für Lockerungen. Anfangs standen noch fast drei Viertel (73 Prozent) hinter den Maßnahmen von Bund und Ländern, zu denen die Schließung von Geschäften, Schulen, Restaurants und Hotels sowie das Verbot von Kultur- und Sportveranstaltungen mit Zuschauern gehören. Anfang Januar waren noch fast zwei Drittel (65 Prozent) für eine Beibehaltung oder Verschärfung der Maßnahmen. Vor der letzten Bund-Länder-Konferenz am 10. Februar war es dann nur noch die Hälfte der Befragten, inzwischen liegt der Anteil bei 35 Prozent.

Bund und Länder hatten zuletzt am 10. Februar eine Verlängerung des harten Lockdowns beschlossen. Schulen und Kitas wurden danach zum Teil wieder geöffnet an diesem Montag folgen die Friseure. Der überwiegende Teil der Maßnahmen blieb aber bestehen.

Die Skepsis gegenüber den Einschränkungen überwiegt inzwischen bei den Anhängern aller im Bundestag vertretenen Partei. Am größten ist der Wunsch nach Lockerung bei den Wählern der AfD (72 Prozent) und FDP (67 Prozent). Dahinter folgen die Anhänger der Linken (58 Prozent), der CDU/CSU (57 Prozent), der SPD (54 Prozent) und der Grünen (49 Prozent).

(dpa)

Wegen Corona: Stars feiern bei den Golden Globes virtuell mit

04:48
01.03.2021
Vor Beginn der Golden-Globe-Gala drängen sich die Stars gewöhnlich auf dem roten Teppich - doch wegen der Corona-Pandemie ist diesmal alles anders: Kurz vor der 78. Verleihung der Globe-Trophäen stimmten am Sonntagabend (Ortszeit) nominierte Stars wie Carey Mulligan, Leslie Odom Jr. und Kate Hudson in Live-Schalten auf die Show ein. Für die Britin Mulligan war es in ihrer Heimat mitten in der Nacht.

Die Komikerinnen Tina Fey und Amy Poehler moderieren die Zeremonie von getrennten Bühnen aus: Poehler ist in Beverly Hills vor Ort, Fey schaltet sich live aus dem New Yorker Rainbow Room dazu. Die Nominierten sollen in der weitgehend virtuellen Show von Standorten in aller Welt dazugeschaltet werden.

Unter den Preisanwärtern ist auch die Berliner Schülerin Helena Zengel mit Chancen auf den Globe als beste Nebendarstellerin. In dem Western «Neues aus der Welt» spielt die Zwölfjährige an der Seite von Tom Hanks. Die Netflix-Produktion «Unorthodox» der deutschen Regisseurin Maria Schrader ist als beste Mini-Serie im Rennen.

Mit sechs Nominierungen zählt die Filmbiografie «Mank» zu den Favoriten. Auch der Gerichtsthriller «The Trial of the Chicago 7», das Familiendrama «The Father» und das Road-Movie «Nomadland» sind mehrfach nominiert.

Die glänzenden Weltkugeln sind nach den Oscars Hollywoods höchste Auszeichnungen und werden vom Verband der Auslandspresse (HFPA) in 25 Film- und Fernsehkategorien verliehen.

(dpa)

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