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Deutscher Hausärzteverband begrüßt Impfstart in Arztpraxen ab April

09:21
09.03.2021
Der Deutsche Hausärzteverband begrüßt die Entscheidung der Gesundheitsminister, Hausärzte von April an bei den Corona-Impfungen einzubinden. «Das finde ich sehr gut, das unterstützen wir seitens des Hausärzteverbands», sagte Bundesvorstandsmitglied Anke Richter-Scheer am Dienstag im Deutschlandfunk. «Wir sind die ersten Ansprechpartner als Hausärzte für unsere Patienten», sagte sie. Das Impfen sei in den Hausarztpraxen gut aufgehoben.

«Es heißt ja immer noch, dass wir zu Beginn dieser Aktion auch mit etwas weniger Impfstoff rechnen müssen», betonte Richter-Scheer. Hausärzte könnten gut einschätzen, wer innerhalb eines Kontingents wann einen Termin brauche - ohne die vorgegebene Impfreihenfolge zu verändern.

Ab Anfang April sollen die niedergelassenen Ärzte in Deutschland flächendeckend mit Corona-Impfungen beginnen. Darauf einigten sich die Fachminister von Bund und Ländern am Montag in der Gesundheitsministerkonferenz. Der Impfstoff soll auf dem normalen Weg über Großhandel und Apotheken in die Praxen kommen. Die Impfzentren sollen vorerst bestehen bleiben.

Bis Sonntag wurden laut Bundesgesundheitsministerium 2,5 Millionen Menschen in Deutschland vollständig geimpft. Das sind drei Prozent der Bevölkerung. 5,2 Millionen Menschen haben mindestens eine Impfdosis erhalten.

(dpa)

Fußball-Bundesliga mit Umsatz-Einbruch wegen Corona-Krise

09:20
09.03.2021
Die Fußball-Bundesliga hat in der vergangenen Saison wegen der Corona-Krise einen Umsatz-Rückgang von mehr als 217 Millionen Euro verzeichnen müssen. Vor allem wegen der fehlenden Einnahmen im letzten Drittel der Spielzeit sank der Gesamtumsatz der 18 Erstligisten auf 3,8 Milliarden Euro, wie die Deutsche Fußball Liga am Dienstag in ihrem jährlichen Wirtschaftsbericht bekanntgab. In den Jahren davor hatte die DFL 15 Mal nacheinander einen Umsatzrekord verkünden können. Besonders durch fehlende Zuschauer-Erlöse wegen der Geisterspiele ist diese Serie nun vorbei.

Allein beim Ticketabsatz seien die Einnahmen auf 363,5 Millionen Euro und damit knapp um ein Drittel gesunken. Für die laufende Spielzeit rechnet die DFL mit einem noch größeren Minus, zumal auch auf dem Transfermarkt deutliche Ausfälle zu verzeichnen sind. «Die Corona-Krise hat weltweit mit ihrem gewaltigen Ausmaß alle Lebensbereiche unvorbereitet getroffen, so auch den deutschen Profifußball», sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.

Die Clubs könnten zwar auf eine in den vergangenen 20 Jahren gelegte ökonomische Basis aufbauen. «Angesichts der enormen Auswirkungen der Pandemie ist aber für alle Clubs weiterhin ein diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln zwingend erforderlich», mahnte Seifert.

(dpa)

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