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20210305173327

WHO-Bericht über Corona-Untersuchung in China erst Mitte März

17:31
05.03.2021
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Pläne für die Veröffentlichung erster Ergebnisse ihrer Untersuchung zum Ursprung des Coronavirus in China aufgegeben. Statt eines Vorabberichts werde nun erst der Gesamtbericht vorgestellt, voraussichtlich in der Woche nach dem 14. März, sagte der WHO-Teamchef Peter Ben Embarek am Freitag in Genf. Er war mit rund einem Dutzend Kollegen im Januar nach China gereist. Gründe für die Änderung der Pläne nannte die WHO nicht.

Die Reise kam erst nach monatelangen Verhandlungen mit den chinesischen Behörden zustande. Das Unterfangen ist höchst komplex, weil China verhindern will, als Auslöser und Schuldiger der Pandemie an den Pranger gestellt zu werden. Das Expertenteam suchte in China nach dem Ursprung der Pandemie.

Die bei einer ersten Pressekonferenz zum Ende der Reise in China vorgestellten Ergebnisse waren nach Einschätzung von Experten dürftig. WHO-Teamchef Peter Ben Embarek bestätigte dort, dass das Virus, wie bereits angenommen, wahrscheinlich von Fledermäusen über einen Zwischenwirt auf den Menschen übergesprungen war.

(dpa)

Mehr als drei Millionen Corona-Infizierte in Italien

16:52
05.03.2021
Italien hat bei der Gesamtzahl der offiziell mit Corona infizierten Menschen die Drei-Millionen-Schwelle überschritten. Die Gesundheitsbehörden in dem Mittelmeerland zählten am Freitag über 24 000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Damit gibt es in Italien, wo die Pandemie seit Februar 2020 mit einer ersten großen Welle um sich gegriffen hatte, bisher offiziell 3,02 Millionen Virus-Infizierte. In Europa hatten Großbritannien, Frankreich und Spanien diese Marke nach Zahlen der Johns-Hopkins-Universität (USA) schon vorher überschritten.

Bei den Opfern steuert das 60-Millionen-Einwohner-Land auf bald 100 000 registrierte Corona-Tote zu. Am Freitag wurden 297 Covid-19-Tote in 24 Stunden gezählt.

Insgesamt verschlechtert sich die Infektionslage in vielen Teilen Italiens stark. Es wurde erwartet, dass Gesundheitsminister Roberto Speranza mehrere Regionen ab nächster Woche zu neuen Roten Zonen erklärt, in denen ein Teil-Lockdown mit strengen Bewegungseinschränkungen und Schulschließungen gilt.

(dpa)

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