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Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiter

17:46
04.03.2021
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche in Baden-Württemberg steigt weiter. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart vom Donnerstag (Stand 16.00 Uhr) bei landesweit 56,3 - nach 54,4 am Vortag.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg um 1276 auf 321 166, die der an oder mit dem Virus Gestorbenen um 30 auf 8214. Derzeit liegen 28 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Der Landkreis Schwäbisch Hall verzeichnet dabei den höchsten Wert mit 141,8.

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 6026 Fälle mit Hinweis auf das Vorliegen von besorgniserregenden Varianten aus den Stadt-und Landkreisen Baden-Württembergs übermittelt.

Bislang sind 590 016 Menschen in Baden-Württemberg gegen das Virus geimpft worden (Stand 23.55 Uhr am 3.3.), eine zweite Spritze und damit den größtmöglichen Schutz haben 292 236 Menschen erhalten, darunter 57 246 in Pflegeheimen.

(dpa)

Umfrage: 47 Prozent halten derzeitige Corona-Regeln für angemessen

17:18
04.03.2021
Die derzeit geltenden strengen Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie halten einer Umfrage zufolge 47 Prozent der Deutschen für angemessen. 20 Prozent unterstützten der repräsentativen Umfrage von infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend zufolge zudem eine Verschärfung des Lockdowns.

Gleichzeitig wächst die Kritik an den bestehenden Maßnahmen: Nach 22 Prozent Anfang Februar und 27 Prozent zur Monatsmitte sind aktuell 30 Prozent der Meinung, dass die Maßnahmen mittlerweile zu weit gehen. Gefragt wurden die 1296 Umfrageteilnehmer am Montag und Dienstag, also noch vor den jüngsten Bund-Länder-Beratungen.

Trotz der prinzipiellen Akzeptanz der Maßnahmen wünschen sich die Menschen zumindest einen Einstieg in die Lockerung von Alltagseinschränkungen: Gut die Hälfte (53 Prozent) favorisiert eine teilweise Aufhebung geltender Corona-Regeln. Ihre vollständige Aufhebung befürwortet derzeit jeder Zehnte. Ein Drittel der Deutschen (34 Prozent) möchte, dass an den bestehenden Maßnahmen strikt festgehalten wird.

Egal ob lockern oder verschärfen - 58 Prozent der Befragten befürworten regional geltende Regeln, die die Infektionszahl am jeweiligen Ort berücksichtigen. 38 Prozent favorisieren stattdessen einheitliche Corona-Regelungen, die flächendeckend für ganz Deutschland gelten.

Das konkrete Management der Corona-Pandemie durch die Politikerinnen und Politiker wird von den Befragten aktuell kritisch bewertet. So sind beispielsweise viele der Befragten mit der Impfstoffbeschaffung (74 Prozent) und der Organisation der Corona-Impfungen (73 Prozent) weniger oder gar nicht zufrieden. Zwei Drittel sind unzufrieden mit der Bereitstellung und Nutzung von Corona-Schnelltests (66 Prozent).

(dpa)

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