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In Zeiten des Lockdowns: Familien-Kinoabende mit Pizza bei Schwesigs

10:52
29.01.2021
Die rare Freizeit verbringt Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in der Corona-Krise öfters mit Familien-Kinoabenden. «Wir haben alle Folgen von "Greg" durch. Dazu gibt es entweder Pizza oder Ofenkäse. Das ist gemütlich und meine Kinder sind darüber sogar sehr happy, denn sonst habe ich als Ministerpräsidentin gerade am Samstagabend oft Termine», sagte Schwesig in einem am Freitag in der «Ostsee-Zeitung» veröffentlichten Interview.

Einen Kinoabend mache sie mit der Familie fast jeden Samstagabend. Dann sitze die gemeinsam auf dem Sofa und schaue einen online bestellten Film. Zudem seien sie oft im Wald in der Nähe von Schwerin unterwegs. Schwesig ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn.

(dpa)

London und Edinburgh streiten über Transparenz bei Impf-Lieferungen

10:52
29.01.2021
Während sich die EU-Kommission mit dem Impfstoffhersteller Astrazeneca über Lieferengpässe streitet, bahnt sich in Großbritannien ein Streit zwischen London und Edinburgh über die Veröffentlichung von Daten zur Impfstofflieferung an.

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hatte angekündigt, von kommender Woche an öffentlich Auskunft über die erwarteten Liefermengen zu geben. Das stieß dem «Telegraph» zufolge auf heftige Kritik bei der Zentralregierung. Premierminister Boris Johnson warnte Sturgeon demzufolge, die Sicherheit der Impfstoffversorgung im Land aufs Spiel zu setzen. Hintergrund ist die Forderung der EU, in Großbritannien hergestellten Impfstoff auch auf den Kontinent zu liefern.

Der britisch-schwedische Hersteller Astrazeneca hatte der Darstellung der EU-Kommission zufolge vor einer Woche sehr überraschend und ohne plausible Erklärung eine Lieferkürzung angekündigt. Großbritannien erhält nach Angaben der Regierung jedoch weiterhin die zugesagte Menge. Laut Astrazeneca liegt das daran, dass Großbritannien seinen Vertrag mit der Firma früher abgeschlossen hat. Die Regierung in London verweist zudem auf erhebliche Investitionen in die Entwicklung und Produktion des Impfstoffs im eigenen Land.

Der deutsche Europaabgeordnete Peter Liese (CDU) hatte sich in einem BBC-Podcast am Donnerstagabend besorgt über die britische Vorgehensweise bei der Sicherung von Impfstoffen geäußert. Sollte sich herausstellen, dass Großbritannien einen Vertrag mit Astrazeneca abgeschlossen habe, der dem Land präferierten Zugang zu dem im eigenen Land hergestellten Impfstoff garantiere, sei das ein Verhalten wie von Ex-US-Präsident Donald Trump. Der habe ein Export-Verbot für die in den Vereinigten Staaten hergestellten Impfstoffe erlassen. Der in der EU produzierte Impfstoff von Pfizer und Biontech werde hingegen sowohl nach Großbritannien als auch in andere Länder exportiert. «Wir können nicht die einzigen sein, die fair spielen», so Liese.

(dpa)

Fünf Tote nach Brand auf Corona-Station in Bukarester Klinik

10:51
29.01.2021
Fünf Menschen sind bei einem schweren Brand in der Corona-Abteilung eines Bukarester Krankenhauses ums Leben gekommen. Das berichtete Rumäniens Innenminister Lucian Bode am Freitag nach Angaben der rumänischen Nachrichtenagentur Mediafax. Ob unter den Opfern neben Patienten auch Pflegekräfte sind, war zunächst unklar. Das Feuer in der Klinik «Matei Bals» war nach Medienberichten durch einen elektrischen Heizkörper ausgebrochen. Dieser soll demnach dort installiert worden sein, weil die Zentralheizung nicht funktionierte.

Erst im November waren im nordostrumänischen Piatra Neamt zehn Covid-19-Patienten an schweren Verbrennungen gestorben. Auf der Intensivstation war ein Feuer ausgebrochen, vermutlich aufgrund eines Kurzschlusses.

(dpa)

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