Letztes Update:
20210128183529

115 Fälle mit Coronavirus-Mutation im Südwesten

18:34
28.01.2021
In Baden-Württemberg sind bislang 115 Fälle von Coronavirus-Mutationen entdeckt worden. Sie verteilen sich auf 25 Stadt- und Landkreise, wie das Landesgesundheitsamt am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. 38 der 115 Fälle stehen demnach in Zusammenhang mit einer Auslandsreise. Die übrigen wurden den Angaben zufolge bei Stichprobenuntersuchungen unter positiv getesteten Proben ermittelt. In 52 Fällen handelt es sich um die Virusvariante B.1.1.7 aus Großbritannien, in 19 um die südafrikanische Variante B.1.351. Bei den übrigen Proben ist die Mutation bereits nachgewiesen, eine genaue Typisierung steht laut Landesgesundheitsamt aber noch aus.

(dpa)

Corona-Impfpass: EU-Experten einig über Eckpunkte

17:33
28.01.2021
Die Europäische Union treibt die Einführung von Corona-Impfpässen voran. Wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte, haben sich die EU-Staaten auf Empfehlungen geeinigt, welche Informationen solche Dokumente enthalten sollen. Ziel ist die Vergleichbarkeit und gegenseitige Anerkennung in den 27 Staaten.

Impfnachweise sollen demnach sowohl in Papier- als auch in elektronischer Form möglich sein. Neben Basisinformationen etwa zu Personalien, dem verwendeten Impfstoff und der ausstellenden Behörden soll es eine Art elektronisches Siegel geben, etwa einen QR-Code oder eine Registrierung. Ziel sei, den Impfstatus einer Person rasch und eindeutig festzustellen, heißt es in den Richtlinien. Später könnten damit auch weitere Informationen verlinkt werden.

Die Richtlinien werden nun weiter beraten und ausgearbeitet. Wann die vergleichbaren Impfzertifikate eingeführt werden, blieb offen. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erklärte: «Gegenseitig anerkannte Impfnachweise werden ein wichtiges Instrument für die Bürger während der Pandemie, aber auch, nachdem wir sie überwunden haben.»

(dpa)

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