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WHO hofft auf Impfstart in den meisten Ländern Afrikas bis März

13:53
28.01.2021
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hofft, dass die meisten afrikanischen Länder bis März ihre Corona-Impfkampagnen starten werden. Bislang haben nur einige wenige Länder Afrikas mit der Impfung gegen das Coronavirus begonnen, darunter Guinea, die Seychellen, Mauritius und Marokko. Viele der anderen Länder sind bei der Beschaffung der Impfstoffe auf internationale Initiativen wie die von der WHO und Gavi geführte Covax und die von der Afrikanischen Union gegründete Avatt angewiesen. «Unsere Hoffnung ist, dass die meisten Länder bis März mit dem Impfen der Hochrisikogruppen begonnen haben», sagte am Donnerstag Richard Mihigo, der Leiter des Impfprogramms bei der WHO Afrika.

Afrika hat bislang knapp 3,5 Millionen Corona-Fälle verzeichnet, am härtesten ist Südafrika mit 1,4 Millionen Fällen betroffen. Die dort erstmals aufgetretene Variante B.1.351 sei inzwischen auch in anderen afrikanischen Ländern festgestellt worden, sagte WHO-Afrika-Chefin Matshidiso Moeti. Diese sowie die aus Großbritannien stammende Variante seien ansteckender und es geben auch zunehmend Andeutungen dafür, dass sie zu einem schweren Krankheitsverlauf führten. Dies müsse aber noch weiter erforscht werden, sagte Moeti.

(dpa)

Mehrheit der Deutschen akzeptiert verschärfte Corona-Regeln

13:52
28.01.2021
Ein großer Teil der Deutschen steht auch weiter hinter der Corona-Politik der Bundesregierung. Die bis Mitte Februar verlängerten und weiter verschärften Corona-Regeln werden von einer Mehrheit von 56 Prozent als richtig angesehen, ergab das am Donnerstag veröffentlichte ZDF-«Politbarometer». Das Umfrageergebnis entspreche einem Zuwachs der Zustimmung von fünf Prozentpunkten im Vergleich zu Mitte Januar. Unverändert 28 Prozent der Befragten plädierten für eine weitere Verschärfung, 14 Prozent hielten die Maßnahmen für übertrieben.

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten hatten in der vergangenen Woche beschlossen, den Lockdown bis zum 14. Februar zu verlängern.

Besonders strittig sind dabei die weitgehenden Schulschließungen. 59 Prozent finden sie aber richtig, 35 Prozent falsch.

(dpa)

Bei 18 Betroffenen aus Kita Corona-Mutation gefunden

13:41
28.01.2021
Bei 18 Kindern und Erziehern aus der Freiburger Kita Immergrün ist nach Angaben des Landratsamts Breisgau-Hochschwarzwald eine mutierte Variante des Coronavirus nachgewiesen wurden. Hinzu kämen neun enge Kontaktpersonen, sagte Gesundheitsamtsleiter Oliver Kappert am Donnerstag in Freiburg.

Hintergrund ist demnach, dass Labore seit einigen Tagen im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums positive Corona-Proben grob auf eine bestimmte Virusmutation untersuchen. Diese komme bei den Varianten aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien vor. An welchem Typ die Betroffenen aus der Kita erkrankt seien, sei noch unklar.

Inzwischen gelten elf Kinder und 14 Erzieher aus der Kita als Corona-Fälle. Das ist ein Kind mehr als nach Angaben vom Mittwoch.

(dpa)

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