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20210128124508

Freiburger Kita-Leiter: Bislang keine neuen Corona-Fälle bekannt

12:44
28.01.2021
Nach dem Corona-Ausbruch in der Freiburger Kita Immergrün ist die Zahl der Betroffenen mit 24 nach Auskunft des Leiters Dominik Krakutsch unverändert. «Es sind keine neuen Fälle dazugekommen, von denen wir offiziell wissen», sagte Krakutsch am Donnerstagmittag der Deutschen Presse-Agentur. Von 110 Kindern seien zehn betroffen, von 30 Mitarbeitern 14. Man könne aber nicht nachvollziehen, welche Infektionswege es genau gegeben habe, wer also wen angesteckt habe. Bei zwei Meldungen aus dem Hort sei davon auszugehen, dass die Infektion außerhalb der Kita stattgefunden habe.

Wegen der hohen Fallzahl und dem Nachweis eines mutierten Virustyps hatte die baden-württembergische Landesregierung am Mittwoch die Entscheidung über die Öffnung von Kitas und Grundschulen vertagt.

(dpa)

Länder-Finanzminister stimmen Corona-Hilfen für deutsche Flughäfen zu

11:59
28.01.2021
Gute Nachrichten für die deutschen Flughäfen: Mit großer Mehrheit haben die Länder einem Vorschlag des Bundes für Corona-Hilfen in Höhe von einer Milliarde Euro zugestimmt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Teilnehmerkreisen der Finanzministerkonferenz. Demnach stimmten 14 von 16 Ländern für den Vorschlag, der auf Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zurückgeht und eine Finanzierung von Bund und Ländern zu gleichen Anteilen vorsieht. Bereits geleistete Flughafenhilfen sollten dabei berücksichtigt werden.

Damit liegt der Ball nun wieder im Spielfeld von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Er muss nun den Anteil des Bundes von 500 Millionen Euro freigeben. Im aktuellen Bundeshaushalt sind diese Hilfen nämlich noch nicht eingeplant.

«Unsere Flughäfen haben, wie alle Flughäfen weltweit, ein katastrophales Jahr hinter sich – und das vollkommen unverschuldet», sagte Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) der dpa in München. Auch der Bund müsse daher seiner Aufgabe gerecht werden und den Flughäfen als Grundpfeiler der Verkehrsinfrastruktur durch die schwierige Zeit helfen. «Flughäfen sind nicht nur Tore zur Welt und Symbol für Freiheit, sie sind auch zentrale Handelsdrehscheibe und Arbeitgeber für viele tausend Menschen.»

Die Lage der Flughäfen ist nach Angaben des Branchenverbandes ADV nach dem coronabedingten Passagierrückgang von nahezu drei Vierteln im vergangenen Jahr extrem angespannt. Mindestens jeder vierte Arbeitsplatz sei unmittelbar bedroht und mehrere Betreibergesellschaften kämpften ums Überleben. Für die Jahre 2020 und 2021 wird der voraussichtliche Verlust auf 3 Milliarden Euro beziffert. Die Flughäfen argumentieren unter anderem mit rund 740 Millionen Euro Vorhaltekosten, die ihnen bereits während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 bei der von der Politik gewünschten Offenhaltung der Flughafen-Infrastruktur entstanden seien.

Bereits im November hatten die Landesverkehrsminister dem von Scheuer angestoßenen Plan grundsätzlich zugestimmt. Der Bund pochte aber vor der Freigabe der Gelder dem Vernehmen nach auf Zusagen der Finanzminister zur Co-Finanzierung.

(dpa)

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