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Erste Corona-Impfungen in britischem Supermarkt

11:50
28.01.2021
In Großbritannien sind Menschen erstmals in einem Supermarkt gegen das Coronavirus geimpft worden. Ausgebildetes Personal könne täglich 240 Dosen in der Filiale in dem Ort Smethwick nahe Birmingham verabreichen, teilte die Handelskette Asda am Donnerstag mit. Die Region ist eine der besonders schwer von Corona betroffenen des Landes. In einigen Bezirken waren zuletzt bis zu 1200 Menschen je 100 000 Einwohnern infiziert.

«Viele der Menschen, die heute in den Laden kommen, sind seit Monaten zu Hause geblieben, und wir hoffen, dass der Erhalt des Impfstoffs der erste Schritt zur Rückkehr zur Normalität für sie ist», sagte der Chef-Apotheker von Asda, Faisal Tuddy. Ein zweites, größeres Impfzentrum solle bald in einem Geschäft in Watford eröffnen.

(dpa)

Corona-Zahlen in Griechenland nach Lockerungen stark gestiegen

10:38
28.01.2021
In Griechenland wächst die Sorge über steigende Corona-Zahlen. Nachdem die Regierung vergangene Woche den Geschäften erlaubt hatte, wieder zu öffnen, lag die Zahl der Neuinfektionen von Mittwoch auf Donnerstag bei 858 Fällen. Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Zahl für die rund elf Millionen Einwohner Griechenlands zwar niedrig, allerdings hat sie sich damit seit der Öffnung der Geschäfte verdoppelt.

Die Entwicklung beunruhigt die griechischen Experten - die Lockerungen müssten allesamt auf den Prüfstand gestellt werden. Der Anstieg sei erwartet worden, allerdings nicht in der Geschwindigkeit, sagten Virologen und Lungenärzte in griechischen Medien. Der R-Wert liege zwar immer noch unter 1, aber der Plan, am kommenden Montag die weiterführenden Schulen zu öffnen, müsse überdacht werden, sagte Charalambos Gogos, Medizinprofessor der Universität Patras, am Donnerstag dem Fernsehsender Mega. Zumindest in stärker betroffenen Regionen sollten die Schulen geschlossen bleiben, forderte er.

Der Pneumologe Nikos Tzanakis geht davon aus, dass sich die Zahlen sogar verdreifacht haben könnten und zudem die Dunkelziffer hoch sei. Er schätze, dass es im Land bis zu 50 000 aktive Fälle geben könnte, sagte Tzanakis dem Fernsehsender Skai und forderte, dass mehr getestet werden müsse.

Am Freitag tagt, wie jede Woche, der Corona-Krisenstab der Regierung. Dann soll erneut sowohl über Lockerungen als auch strengere Maßnahmen entschieden werden. Athen hatte erst am Montag den monatelangen strengen Lockdown gelockert und eine weitgehende Öffnung der Geschäfte zugelassen, um die Wirtschaft zu stützen. Auch Grundschulen und Kindergärten durften die Arbeit wieder aufnehmen.

(dpa)

Studie: Neuseeland hat bestes Corona-Management

10:55
28.01.2021
Neuseeland hat einem australischen Thinktank zufolge das weltweit beste Management der Corona-Krise bewiesen. Gefolgt wird der Pazifikstaat von den asiatischen Ländern Vietnam, Taiwan und Thailand. Deutschland rangiert in der Liste nur auf Platz 55. Das 2003 gegründete Lowy Institute mit Sitz in Sydney hatte zuvor 98 Länder bezüglich ihres Umgangs mit der Pandemie analysiert. Speziell ging es um die 36 Wochen, nachdem in einem Land der einhundertste Infektionsfall bestätigt worden war.

Die USA stehen auf Platz 94, während Brasilien das Schlusslicht bildet. Auch afrikanische Staaten wie Ruanda (Platz 6) und Togo (Platz 15) liegen weit vor den meisten EU-Ländern.

Die Denkfabrik hatte unter anderem die Infektionszahlen, die Zahl der Todesopfer und die Corona-Tests pro 1000 Einwohner untersucht. Besonders Länder in der Asien-Pazifik-Region waren demnach sehr erfolgreich im Kampf gegen das Virus. China wurde «wegen des Fehlens öffentlich verfügbarer Testdaten» nicht in das Ranking aufgenommen.

(dpa)

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