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Schwesig vor Landes-Corona-Gipfel: Müssen weiter vorsichtig sein

14:24
23.02.2021
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat vor dem Landes-Corona-Gipfel am Mittwoch weiter zu Vorsicht in der Pandemie gemahnt. «Ich verstehe den Wunsch nach weiteren Öffnungsschritten. Leider zeigen die Zahlen, dass wir noch nicht über den Berg sind. Deshalb müssen wir weiter vorsichtig sein», sagte Schwesig am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Am Mittwoch will die Landesregierung mit Vertretern von Kommunen, Sozialverbänden und der Wirtschaft über Öffnungsperspektiven beraten. «Wir wollen über einen Stufenplan beraten, wie Öffnungen bei Corona-Zahlen unter 35 aussehen können», erläuterte Schwesig. Diesen Plan will sie nach eigenen Worten zum Gipfel zwischen Bund und Ländern kommende Woche mitnehmen.

Die Corona-Lage sei weiterhin schwierig. Zu Jahresbeginn seien die Inzidenzwerte gesunken, in der vergangenen Woche sei dies im Nordosten wie in ganz Deutschland ins Stocken geraten.

Nach jüngsten Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Stand Montagnachmittag) wurden in MV 67,2 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gezählt. Eine Woche zuvor lag dieser Wert demnach noch bei 63,4.

Die Ministerpräsidentin betonte, dass es auf jeden Fall bei den beschlossenen Lockerungen für Kitas, Schulen und Friseuren bleiben soll.

(dpa)

Kommunen fordern bei Corona-Schnelltests Klarheit

14:23
23.02.2021
Nach dem Bekanntwerden von Verzögerungen bei der Einführung der kostenlosen Corona-Schnelltests haben die Kommunen mehr Tempo gefordert. «Bund und Länder müssen jetzt klar sagen, bis wann sie wie viele und welche Schnelltests beschaffen können und wie die Verteilung in den Ländern auf den Weg gebracht wird», sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (NOZ).

Es werde schon «im Schneckentempo» geimpft, daher sei nicht zu erwarten, «dass die Schnellteststrategie mit ICE-Geschwindigkeit umgesetzt wird», betonte Landsberg. In Zukunft solle man ehrlich mit den Bürgerinnen und Bürgern kommunizieren «und nicht Erwartungen schüren, die am Ende zu Enttäuschung führen».

Eine massenhafte Testung mit den Schnelltests ist Landsberg zufolge die richtige Maßnahme, um unter anderem Öffnungen von Restaurants, Konzerten, Museen, Friseuren oder auch Hotels zu ermöglichen. Österreich habe dies gezeigt.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte zuletzt immer wieder angekündigt, dass ab 1. März das Angebot für alle Bürger kommen solle, sich kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests testen zu lassen - etwa in Testzentren, Praxen oder Apotheken. Darüber soll nun aber erst bei den Bund-Länder-Beratungen am 3. März gesprochen werden, hatte Regierungssprecher Steffen Seibert nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts am Montag erklärt.

(dpa)

Marokko stellt Flugverkehr von und nach Deutschland ein

13:52
23.02.2021
Marokko hat aus Sorge vor der Ausbreitung der neuen Corona-Mutationen vorläufig den Flugverkehr von und nach Deutschland eingestellt. Die Beschränkungen gelten seit Dienstag und sollen zunächst bis zum 21. März gelten, wie die deutsche Botschaft in Rabat unter Berufung auf die marokkanische Regierung mitteilte.

Zudem dürften auch Menschen unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft nicht mehr nach Marokko einreisen, die sich vorher in Deutschland aufgehalten haben. Auch eine Einreise über Drittstaaten sei nicht mehr möglich, Ausreisen hingegen schon, hieß es.

Auch Flugverbindungen von und in die Schweiz sowie von und nach Österreich wurden ausgesetzt - aus «gesundheitspolitischen Gründen», wie die österreichische Botschaft erklärte. Die niederländische Botschaft teilte mit, dass auch Flüge in die Niederlande und die Türkei vorläufig eingestellt worden seien. Bereits im Dezember hatte Marokko aus Sorge vor einer Ausbreitung der neuen Corona-Mutation einen Flugstopp von und nach Großbritannien verhängt.

(dpa)

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