Letztes Update:
20210127184259

Studie: Leicht veränderte Symptome bei britischer Virus-Variante

17:55
27.01.2021
Einer Studie der britischen Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) zufolge sind die Symptome bei der zuerst in Großbritannien entdeckten Coronavirus-Variante leicht anders als bei der bislang vorherrschenden. Husten, Müdigkeit, Gliederschmerzen und Halsschmerzen treten demnach etwas häufiger auf. Der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns hingegen etwas seltener. Keinen Unterschied gibt es demnach bei der Häufigkeit von Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Durchfall oder Erbrechen. Befragt wurden 6000 zufällig ermittelte Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Bei Viren treten stetig zufällige Veränderungen im Erbgut auf, Mutationen genannt. Manche verschaffen dem Erreger Vorteile - etwa, indem sie ihn leichter übertragbar machen. Die in Großbritannien aufgetretene Variante B.1.1.7 ist nach Ansicht britischer Experten 30 bis 70 Prozent leichter übertragbar als die bislang vorherrschende. Hinweise, dass sie auch häufiger zu tödlichen Verläufen von Covid-19 führen könnte, beruhen bislang nur auf einer sehr unsicheren Datenlage, wie Experten betonen.

(dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten weiter gesunken

17:53
27.01.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist erneut leicht gesunken. Der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen lag am Mittwoch (Stand: 16.00 Uhr) landesweit bei 78,9, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Mittwoch mitteilte. Am Vortag lag der Wert noch bei 81,8. Im Vergleich zum Dienstag verzeichnete die Behörde 1854 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es nun 288 791 bestätigte Fälle im Südwesten. Die Zahl der Todesfälle stieg um 65 auf nun 6864. Als genesen gelten 252 771 Menschen.

Erstmals seit Monaten liegen bei der Sieben-Tage-Inzidenz fünf Kreise unter dem Wert von 50. Im Landkreis Rastatt lag der Wert bei 43,2, im Landkreis Tübingen bei 48,1. Der Hohenlohekreis (34,6), der Kreis Emmendingen (33,1) und der Stadtkreis Baden-Baden (29,0) haben sogar eine Inzidenz von unter 35. Die 35er-Marke war einst der Wert, ab dem in der betroffenen Region strengere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie gelten sollten.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters sind 439 Covid-19-Patienten im Südwesten derzeit in intensivmedizinischer Behandlung, wie das Amt weiter berichtete. 260 von ihnen würden künstlich beatmet. Rund 88 Prozent der 2439 betreibbaren Intensivbetten seien belegt.

In Baden-Württemberg haben bisher 189 426 Menschen eine erste Dosis der Corona-Impfung erhalten, 38 778 Menschen dem Robert Koch-Institut zufolge auch eine zweite Dosis. Das sind 7961 Erstimpfungen und 5695 Zweitimpfungen mehr als am Vortag.

(dpa)

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