Letztes Update:
20210210163442

Corona-Verdachtsfall bei Wetzlar: Ganzes Handball-Team in Quarantäne

16:31
10.02.2021
Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar werden sich nach einem Corona-Verdachtsfall vorsorglich isolieren. Dies teilte der Verein am Mittwochnachmittag mit. Die Entscheidung, den kompletten Kader unter häusliche Quarantäne zu stellen, sei mit dem Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises getroffen worden, hieß es. Die Maßnahme gilt solange, bis der Verdachtsfall aufgeklärt ist, wie der Verein mitteilte.

Wer betroffen ist, wurde nicht bekannt. Das für Donnerstag (19.00 Uhr) angesetzte Liga-Spiel bei der HSG Nordhorn-Lingen wurde verlegt. Einen Nachholtermin gibt es noch nicht. 

(dpa)

Experten und WHO empfehlen Einsatz des Astrazeneca-Impfstoffs

15:48
10.02.2021
Trotz jüngster Berichte über möglicherweise mangelnde Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca empfehlen unabhängige Experten und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den weiteren Einsatz des Mittels.

(dpa)

Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise haben begonnen

14:12
10.02.2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder sind am Mittwoch zu Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise zusammengekommen. Vor der Videoschalte zeichnete sich eine Verlängerung des vorerst bis 14. Februar vereinbarten Lockdowns ab. In einem am Morgen vom Kanzleramt an die Länder verschickten Beschlussentwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag, wird der 14. März als neues Enddatum vorgeschlagen. Wie es aus Teilnehmerkreisen heißt, soll die Mehrheit der Länderchefs indes eine Lockdown-Verlängerung bis zum 7. März präferieren. Was am Ende beschlossen wird, ist offen.

Ein Schwerpunkt in den Beratungen dürften die Pläne mehrerer Länder sein, Kitas und Schulen möglichst rasch wieder schrittweise zu öffnen. Laut Beschlussentwurf, der nach dpa-Informationen zwischen dem Kanzleramt, Bayern und Berlin als Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vorabgestimmt ist, sollen die Länder eigenständig darüber entscheiden. Eine Ausnahme vom Lockdown könnte es demnach für Friseure geben, die unter strikten Hygiene-Auflagen bereits früher wieder öffnen könnten.

Weite Teile des Einzelhandels, Friseure, Kosmetiksalons sowie viele Schulen und Kitas sind im Zuge des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie seit 16. Dezember geschlossen. Restaurants, Museen, Kinos, Theater, Freizeit- und Sporteinrichtungen mussten bereits Anfang November für Publikum schließen.

(dpa)

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