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CDU-Politikerin Eisenmann: Einheitliches Vorgehen bei Europacup

16:02
08.02.2021
Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann hat angesichts der Reiseproblematik von Europacup-Teilnehmern ein einheitliches Vorgehen gefordert. «Eine Regelung für europäische Sportwettbewerbe wie die Champions League oder Europa League in Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und anderen Sportarten muss logischerweise auch auf europäischer Ebene getroffen werden», sagte die CDU-Politikerin am Montag in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur. «Es kann nicht sein, dass Verbände Druck auf einzelne Vereine ausüben, die angesichts der Konstellation von Einreisesperren und Quarantänemaßnahmen betroffen wären.»

Zu den betroffenen Fußballclubs zählt auch die TSG 1899 Hoffenheim, deren Europa-League-Hinspiel am 18. Februar bei Molde FK nicht in Norwegen ausgetragen werden kann. Die Grenzen des skandinavischen Landes sind seit dem 29. Januar für praktisch alle Menschen dicht, die nicht in Norwegen wohnen.

Die Europäische Fußball-Union UEFA überlässt es den Clubs, Lösungen zu finden. So weicht RB Leipzig für sein Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Liverpool am 16. Februar nach Budapest aus. Nach Leipzig darf der englische Meister nicht reisen, weil Großbritannien wegen der mutierten Virusvariante als besonders kritische Pandemie-Region gilt.

«Die europäischen Teamsport-Wettbewerbe in allen Sportarten haben einen hohen sportlichen Wert und finden unter strengen Auflagen und mit ausgeklügelten Hygiene- und Testkonzepten statt», betonte Eisenmann. Es sei gleichwohl richtig, «darüber zu diskutieren, wie wir in Zeiten von erheblichen nationalen Einreisebeschränkungen mit dem Profisport und anderen berufsbedingten Reisen umgehen».

(dpa)

105 statt 30 Besucher - Polizei löst Gottesdienst auf

14:26
08.02.2021
Wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung hat die Polizei einen freikirchlichen Gottesdienst in Zimmern ob Rottweil aufgelöst. Anstatt der genehmigten 30 Besucher nahmen 105 Menschen an der Zusammenkunft teil, wie die Beamten am Montag mitteilten. Zudem hielt sich etwa ein Drittel der Besucher nicht an die Maskenpflicht. Auch die Teilnehmerliste sei nicht ordentlich geführt worden. Der Gottesdienst der freikirchlichen Gemeinde im Kreis Rottweil wurde daraufhin am Sonntagabend beendet. Der Veranstalter und die Besucher zeigten sich den Beamten zufolge kooperativ und einsichtig. 

(dpa/lsw)

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