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Athen verschärft erneut Corona-Maßnahmen

18:46
05.02.2021
Im Großraum Athen und in der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki wird das tägliche Ausgangsverbot an diesem Wochenende um drei Stunden verlängert. Die Ausgangsperre gilt demnach an diesem Samstag und Sonntag ab 18.00 Uhr und endet um 5.00 des nächsten Tages. Nur wer an diesem Wochenende zum Arzt oder für einen kurzen Gang mit seinem Haustier ab 18.00 Uhr auf die Straße muss, darf ausgehen und dies muss per Sms an den Zivilschutz gemeldet werden. Dies teilte am Freitagabend die Regierung mit. Diese Verschärfung der Maßnahmen wird zunächst bis 15. Februar gelten, hieß es weiter.

Zudem dürfen alle Läden, die keine Lebensmittel oder Medikamente verkaufen, nur noch an Wochentagen öffnen und zusätzlich nur noch mit der Methode «Click away» Waren verkaufen - der Kunde bestellt online oder telefonisch und holt die Ware vor der Tür ab, teilte der Zivilschutz mit. An Wochentagen bleibt die bislang geltende Ausgangsperre zwischen 21.00 und 5.00 Uhr bestehen, teilte der Zivilschutz weiter mit.

Nach einer leichten Lockerung des Lockdowns vor drei Wochen waren die Fallzahlen in Griechenland konstant nach oben geschnellt. Am Freitag meldete die griechische Gesundheitsbehörde für die rund 11 Millionen Einwohner 1195 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 19 Menschen starben in Verbinding mit Corona. Vergangene Woche wurden im Durchschnitt 625 Fälle und vor 15 Tagen rund 500 Fälle in der Woche gemeldet. Griechenland bleibt- gemessen an seiner Bevölkerung - dennoch eins der Länder Europas mit den wenigsten Corona-Fällen, teilte eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde mit.

(dpa)

Nur noch drei Kreise über 100er-Inzidenz

18:23
05.02.2021
Nur noch drei Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen über einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Das sind nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Freitag (Stand 16.00 Uhr) die Stadt Heilbronn mit einem Wert von 130,3, der Ortenaukreis mit 115,8 und der Landkreis Waldshut mit 109,9. Die Landkreise Calw und Tuttlingen rutschten unter die 100er-Marke. Landesweit sank die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz auf 61,5 nach 63,5 am Donnerstag.

Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg um 1116 auf 299 001, wie die Behörde in Stuttgart mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöhte sich um 61 auf 7381. Als genesen gelten 268 256 Menschen, 3810 mehr als am Vortag. Die Angaben zu Genesenen sind Schätzwerte. Fast ein Viertel der Infizierten sei älter als 60 Jahre. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen bis 19 Jahre betrage 12 Prozent. Dem Amt wurden laut Mitteilung bislang 746 Fälle mit Virusmutationen übermittelt.

Bei den Sieben-Tage-Inzidenzen liegen inzwischen 14 Stadt- und Landkreise im Südwesten unter dem Wert von 50, ab dem die Gesundheitsbehörden den Angaben nach wieder Kontakte von Infizierten nachverfolgen können. Die Marke - bezogen auf den Landesdurchschnitt - gilt als wichtiges Argument in der Debatte um Lockdown-Lockerungen. Am niedrigsten ist die Rate der Neuansteckungen im Landkreis Emmendingen. In den vergangenen sieben Tagen wurden hier nur 22,2 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern registriert.

Dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) zufolge lagen 349 Corona-Patienten in Baden-Württemberg auf Intensivstationen, 216 von ihnen künstlich beatmet. Fast 88 Prozent der 2449 betreibbaren Intensivbetten seien belegt, hieß es weiter.

Ihre erste Impfung gegen das Coronavirus haben 260 936 Menschen im Südwesten erhalten. 89 291 Menschen sind schon das zweite Mal geimpft (Stand: Freitag, 0.15 Uhr). Das waren 6024 (Erstimpfung) beziehungsweise 6803 (Zweitimpfung) mehr als am Vortag. Weil es im Moment an Impfstoff mangelt, werden weniger Menschen geimpft.

(dpa)

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