Letztes Update:
20210204184337

Neuer Corona-Lockdown in Frankreich möglich

18:11
04.02.2021
Frankreichs Premierminister Jean Castex hat mit einem neuen Lockdown gedroht, falls sich die Lage in der Corona-Pandemie verschlimmern sollte. «Die Lage bleibt beunruhigend», sagte der Regierungschef am Donnerstag in Paris. «Wenn wir gezwungen sind, werden wir nicht zögern, unsere Verantwortung wahrzunehmen. »Derzeit sei jedoch das Übersee-Département Mayotte im Indischen Ozean der einzige Teil Frankreichs, wo es einen Lockdown gebe. Die bisherigen Beschränkungen gelten weiter.

Frankreich mit seinen etwa 67 Millionen Einwohnern ist stark von der Covid-19-Pandemie betroffen. Nach Behördenangaben vom Mittwoch starben bereits 77 600 Menschen. Staatschef Emmanuel Macron hat das Reizthema Impfungen inzwischen zur Chefsache gemacht. Der 43-Jährige versprach, dass jeder Franzose, der dies wolle, bis Ende des Sommers einen Impftermin bekomme.

(dpa)

Corona-Fälle: Freiburger Regionalliga-Partie in Frankfurt abgesetzt

16:40
04.02.2021
Das für kommenden Samstag geplante Fußballspiel in der Regionalliga Südwest zwischen dem FSV Frankfurt und dem SC Freiburg II ist abgesetzt worden. Die Absage sei auf Antrag der Gastgeber erfolgt, teilte die Liga am Donnerstag mit. Grund sei, dass bei mehreren Spielern des FSV der Erregernachweis auf das Coronavirus erbracht worden sei, so dass nicht mehr die erforderliche Anzahl an Spielern zur Verfügung stehe. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.

(dpa/lsw)

Brüssel bietet den USA enge Abstimmung bei Corona-Hilfen an

16:39
04.02.2021
Die EU-Kommission will bei ihrem Corona-Aufbauplan mit den USA zusammenarbeiten, um die Erholung schneller voranzubringen. «Wir sollten unsere jeweiligen Pakete zur wirtschaftlichen Erholung so eng wie möglich abstimmen», schlug Kommissionsvize Valdis Dombrovskis am Donnerstag in einer Rede vor der US-Handelskammer vor.

Der US-Plan «Build Back Better» und «Next Generation EU» seien riesige Programme zur Stärkung von Konjunktur und Investitionen. «Es ergibt Sinn zu sehen, wo wir durch Zusammenarbeit zusätzlichen Mehrwert schaffen können», sagte Dombrovskis. Einzelheiten nannte er aber noch nicht.

Der für Handel und Finanzen zuständige Kommissar bekräftigte das Angebot, den transatlantischen Handelskonflikt rasch beizulegen. Ziel sei eine schnelle Verhandlungslösung im Streit über Stahl, Aluminium und Flugzeugsubventionen. Die EU sei sehr daran interessiert, daran zu arbeiten, die Strafzölle und Gegenmaßnahmen gegenseitig auszusetzen.

Dombrovskis unterstrich auch, wie wichtig der EU eine gobale Einigung zur Besteuerung von Digitalunternehmen sei. Die im Oktober veröffentlichten Eckpunkte der Industriestaaten-Organisation OECD können demnach eine solide Basis sein. Sollte der Prozess jedoch misslingen, könne dies «in Störungen der Steuer- und Handelssysteme» münden, warnte Dombrovskis.

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen