Letztes Update:
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Schulen in Luxemburg machen wieder zu

16:33
04.02.2021
Angesichts steigender Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen schließt Luxemburg am Montag (8. Februar) erneut seine Schulen für den Präsenzunterricht. In der nächsten Woche werde es für Grundschüler Homeschooling geben, kündigte Bildungsminister Claude Meisch am Donnerstag an. In der Folgewoche falle der Unterricht wegen Karnevalsferien ohnehin aus. Die meisten Schüler an weiterführenden Schulen haben bereits ab dem 8. Februar zwei Wochen frei, da für sie die Ferien früher beginnen.

In Luxemburg sind in der vergangenen Kalenderwoche wieder mehr Corona-Infektionen registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, stieg in der Woche vom 25. zum 31. Januar im Vergleich zur Vorwoche von 135 auf 160. Luxemburg hatte seinen Schulen seit dem 11. Januar nach mehreren Wochen im Lockdown wieder für Präsenzunterricht geöffnet.

(dpa)

Stoch bei Kretschmann zum Gespräch über Corona-Schulstrategie

16:12
04.02.2021
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich am Donnerstag mit dem früheren Kultusminister und heutigen SPD-Landeschef Andreas Stoch zum Gespräch über die Schulstrategie in der Corona-Pandemie getroffen. Stoch sagte nach dem knapp eineinhalbstündigen Treffen im Staatsministerium, er habe als «Bote» von den Ergebnissen des Runden Tisches berichtet, den die Sozialdemokraten mit Lehrern, Eltern und Schülern organisiert hatten. Bei diesem wurde Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) kommunikatives und organisatorisches Versagen in der Corona-Pandemie vorgeworfen. Stoch sagte, mit Kretschmann habe er auch darüber gesprochen, wie es für die Schulen nach den Faschingsferien am 22. Februar weitergehen könne.

Der SPD-Spitzenkandidat strebt eine Wiederauflage der grün-roten Koalition von 2011 bis 2016 an. Zu seinem Gespräch mit Kretschmann sagte er: «Es waren keine vorgezogenen Koalitionsgespräche.» Nach der jüngsten Umfrage von SWR und «Stuttgarter Zeitung» liegen Grüne (34 Prozent) und SPD (11 Prozent) zusammen bei 45 Prozent, CDU, AfD und FDP kommen gemeinsam auf 46 Prozent. Stoch hat aber schon erklärt, im Zweifel auch für eine Ampel-Koalition mit Grünen und FDP bereitzustehen.

(dpa/lsw)

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