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FDP-Gesundheitspolitikerin fordert mehr Tests für Risiko-Gruppen

15:16
26.01.2021
Die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus fordert mehr Corona-Tests in Pflegeeinrichtungen und für Menschen mit Behinderung. Hier brauche es spezielle Task-Forces, um in den entsprechenden Einrichtungen täglich zu testen, sagte Aschenberg-Dugnus am Dienstag im Rahmen einer Jahresbilanz der Liberalen zu den bisher getroffenen Corona-Maßnahmen. Es sei entscheidend, die Risiko-Gruppen besser vor Ansteckungen zu schützen.

Um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu erhöhen und die Todeszahlen zu senken, müsse es außerdem eine bessere Datengrundlage geben. «Wir stochern immer noch im Nebel», sagte Aschenberg-Dugnus. Noch immer sei nicht klar, «wo die Ansteckungsorte liegen». Hier schlägt die FDP vor, IT-Studenten einzusetzen, um die Gesundheitsämter dabei zu unterstützen, das Ausbruchsgeschehen besser nachzuvollziehen. Sie könnten den Behörden gegen Bezahlung dabei helfen, die elektronischen Melde- und Informationssysteme effizienter zu nutzen.

Auch die Datenlage zu den Neuinfektionen an den Wochenenden und über die Feiertage müsse verbessert werden, sagte die FDP-Politikerin. Es sei nach einem Jahr immer noch nicht gelungen, mehr Personal zur Verfügung zu stellen, um die Meldungen jenseits der Werktage zu erfassen. Durch diese Lücke seien auch die gemeldeten Todeszahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus nicht repräsentativ. «Durch die späten Meldungen wissen wir nicht, ob die Menschen jetzt verstorben sind oder vor drei oder vier Wochen», sagte Aschenberg-Dugnus.

(dpa)

RKI: Zwei Prozent der Bevölkerung in Deutschland gegen Corona geimpft

15:15
26.01.2021
Rund einen Monat nach dem Start der Corona-Impfkampagne haben zwei Prozent der Einwohner in Deutschland die erste Dosis erhalten. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervor. Demnach wurde nun mehr als 1,6 Millionen Menschen das Mittel einmal verabreicht (Stand 10.00 Uhr). Je nach Bundesland variiert die Impfquote deutlich: In Mecklenburg-Vorpommern haben 3,2 Prozent die erste Dosis bekommen, in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen je 1,6 Prozent. Bei den meisten Geimpften handelt es sich laut RKI-Statistik um Pflegeheimbewohner, alte Menschen und Personal in Krankenhäusern und Altenheimen. Mehr als 283 000 Menschen haben die zweite Dosis bekommen, die etwa drei Wochen nach der ersten gespritzt werden soll.

(dpa)

Anrufe wegen angeblicher Impftermine - LKA warnt vor Betrügern

15:13
26.01.2021
Das Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz warnt vor betrügerischen Anrufen im Zusammenhang mit der Impfterminvergabe. Impftermine würden nur vergeben, wenn die Menschen unter der dafür vorgesehenen Nummer anrufen oder sich auf der Homepage anmelden würden, teilte das LKA am Dienstag mit.

Die genauen Hintergründe der Anrufe seien noch unklar. «Wir gehen davon aus, dass man die Leute verunsichern will oder auch an sensible Daten kommen will», teilte ein LKA-Sprecher mit. Das LKA warnt davor, Informationen über Impftermine an fremde Personen weiterzugeben. Wer einen verdächtigen Anruf erhalte, solle das Telefonat sofort beenden und die Polizei darüber informieren.

Vor kurzem habe es bereits gefälschte, aber täuschend echt aussehende Schreiben gegeben, in denen ein angeblicher Termin für die Impfung gegen das Coronavirus mitgeteilt worden sei. «Die Schreiben wurden offensichtlich von Impfgegnern verschickt», teilte das LKA mit. Bekannt wurden in den vergangenen Wochen demnach auch Fälle, bei denen sich Betrüger am Telefon als Mitarbeiter einer Impfstofffirma ausgaben.

(dpa)

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