Letztes Update:
20210115051044

Verbesserungen der Luftqualität bei Lockdown weniger groß als gedacht

05:09
15.01.2021
Die Luftverschmutzung in Städten ist während der coronabedingten Einschränkungen im Frühjahr 2020 weniger stark zurückgegangen als angenommen. Einer neuen Analyse zufolge wirkten sich das Wetter und die üblichen Veränderungen beim Übergang vom Winter auf den Frühling deutlich auf die Werte von Stickstoffdioxid (NO2), Ozon (O3) und Feinstaub (PM2,5) aus. Forscher um Zongbo Shi von der University of Birmingham (Großbritannien) veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachmagazin «Science Advances».

(dpa)

Schülerkonferenz warnt vor Desaster bei Fernunterricht

05:08
15.01.2021
Die Bundesschülerkonferenz warnt vor gravierenden Folgen bei Problemen mit dem Fernunterricht. «Bund und Länder müssen jetzt Geld in die Hand nehmen und Serverkapazitäten massiv ausbauen. Sonst enden diese Wochen in einem Desaster», sagte Generalsekretär Dario Schramm der Deutschen Presse-Agentur.

Die Art und Weise, wie der Unterricht momentan gestaltet werde, hänge sehr stark vom Lehrer ab, sagte Schram zur Frage, inwieweit zum Beispiel Videokonferenzen stattfinden und was Aufgabenumfang und Unterstützungsangebote betrifft. Lehrkräfte gäben in einer überwältigenden Mehrheit aber ihr Bestes. «Wie sollen sie auch den "perfekten" digitalen Unterricht auf die Beine stellen, so ganz ohne vernünftige Fortbildungen und eine funktionierende Technik?»

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, warnte vor Pauschalurteilen. Angesichts von mehr als 10 Millionen Schülern und 40 000 Schulen dürfe bei durchaus im Einzelfall berechtigten Klagen nicht ein Eindruck entstehen, der nicht repräsentativ sei, sagte er der dpa. «Mein Eindruck ist, dass es insgesamt besser läuft als im Frühjahr - auch weil inzwischen viele, aber leider bei weitem noch nicht alle Leihgeräte an Kinder ausgegeben worden sind, die bislang zu Hause keinen tastaturfähigen Computer nutzen konnten.»

Mitte Dezember war der Präsenzbetrieb an den Schulen in Deutschland wegen der hohen Corona-Zahlen heruntergefahren worden. Immer wieder gibt es seitdem Meldungen oder Beschwerden von Schülern oder Eltern über Aussetzer bei Lernplattformen und andere Probleme beim sogenannten Distanzunterricht - etwa, dass Schüler Aufgaben bekämen und diese dann ohne großen Kontakt zur Lehrkraft alleine abarbeiten müssten.

(dpa)

Kontrollen: Gut jeder Zehnte kommt ohne Einreiseanmeldung

05:07
15.01.2021
Bei Kontrollen der Bundespolizei sind zahlreiche Verstöße gegen die Pflicht zur Einreiseanmeldung nach Aufenthalten in Corona-Risikogebieten aufgefallen. Wie das Bundespolizeipräsidium auf Anfrage mitteilte, haben die Polizisten seit dem Start der digitalen Einreiseanmeldung am 8. November bis zum 10. Januar im kontrollpflichtigen Luftverkehr rund 185 800 digitale Anmeldungen, beziehungsweise schriftliche Ersatzmitteilungen geprüft. Bei diesen stichprobenartigen Kontrollen wurden den Angaben zufolge rund 24 540 Mängel festgestellt - also bei rund 13 Prozent der überprüften Reisenden. Als Mangel gilt dabei eine fehlende oder fehlerhaft ausgefüllte Einreiseanmeldung.

«In solchen Fällen erfolgte grundsätzlich durch die eingesetzten Beamten eine Nacherhebung der Daten», teilte eine Sprecherin mit. Die damit erstellte schriftliche Ersatzmitteilung sei anschließend für das jeweils zuständige Gesundheitsamt bereitgestellt worden.

Die Verpflichtung, nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Corona-Risikogebiet eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, war im November eingeführt worden. Die Erhebung der Daten soll den Gesundheitsämtern die Nachverfolgung von Infektionsketten erleichtern.

(dpa)

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