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101-Jähriger geht es kurz vor der zweiten Corona-Impfung unverändert

17:10
13.01.2021
In einem Halberstädter Seniorenheim war am zweiten Weihnachtsfeiertag vorzeitig mit den Corona-Impfungen begonnen worden - als Erste bekam dort die 101-Jährige Edith Kwoizalla den Piks. Am Freitag steht die Zweitimpfung an, wie Heimbetreiber und Pflegefachkraft Tobias Krüger am Mittwoch übereinstimmend mit dem Landkreis Harz sagte.

Der 101-Jährigen gehe es bislang unverändert. «Sie ist guter Dinge», sagte Krüger. Zu «Focus Online» sagte der Sohn der 101-Jährigen, es gehe seiner Mutter «richtig gut». «Wie es einer 101-Jährigen eben gehen kann. Sie ist nicht mehr so gut zu Fuß, aber das war sie auch vorher nicht.» Die Impfung habe sie ohne Probleme vertragen.

Der bundesweite Impfstart war für den 27. Dezember geplant worden. Der Landkreis Harz aber wartete nicht und legte mit dem gelieferten Impfstoff am 26. Dezember sofort los. Neben dem Seniorenzentrum waren mehrere Kliniken mit dem Impfstoff versorgt worden. Eine zweite Impfung ist notwendig, weil erst danach die volle Wirkung des Impfstoffs der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer gewährleistet sein soll.

(dpa)

Verteidigungsministerin stellt 10 000 Soldaten für Corona-Tests

16:10
13.01.2021
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) stellt kurzfristig 10 000 Soldaten für Corona-Tests in Alten- und Pflegeheimen bereit. «Gerade die Schwächsten brauchen jetzt in der Pandemie unsere Hilfe. Deshalb steht die Bundeswehr bereit, in Alten- und Pflegeheimen kurzfristig mit bis zu 10 000 Männern und Frauen zu unterstützen, wenn wir gerufen werden», erklärte die CDU-Politikerin dazu am Mittwoch.

Das Angebot solle das Pflegepersonal entlasten, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dazu der Deutschen Presse-Agentur. Die Verteidigungsministerin sei der Meinung, dass zuviel Zeit vergehe und dass die alten und pflegebedürftigen Menschen besonders in Gefahr seien, wenn nicht konsequent andauernd in den Alten- und Pflegeheimen getestet werde.

Die Bundeswehr unterstützt derzeit mit 1156 Soldaten in 267 Alten- und Pflegeeinrichtungen. Das Kontingent der Soldaten, die sich für den Corona-Hilfseinsatz bereut halten, war im vergangenen Jahr auf
20 000 Männer und Frauen aufgestockt worden, ohne dass alle im Einsatz sind. Von diesen werden nun 10 000 für die Test-Einsätze angeboten. Soldaten dürfen nach Einweisung in die Handhabung durch den Hersteller auch Abstriche für Schnelltests machen.

(dpa)

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