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20210113133855

SPD mahnt Verbesserungen bei Corona-Impfungen an

13:29
13.01.2021
Die SPD hat Verbesserungen bei den Corona-Impfungen in Deutschland angemahnt. «Impfen rettet Leben», sagte Fraktionsvize Bärbel Bas am Mittwoch im Bundestag. Daher müsse alles dafür getan werden, an dieser Stelle besser zu werden. Fragen, die von SPD-Seite an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) etwa zu Bestellungen und Produktionskapazitäten gestellt wurden, seien nicht unanständig und auch «kein Wahlkampfgetöse».

Es gehe um Planbarbeit, nachdem Liefertermine nicht eingehalten worden seien und Senioren am Telefon hingen und nach Impfterminen fragten. In vielen Bundesländern laufe es gut, in manchen nicht. Aus Fehlern gelte es zu lernen. Das Impfmanagement sei noch zu verbessern.

Bas wies einen Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für eine Impfpflicht für Pflegekräfte scharf zurück. Es sei «absolut katastrophal», eine Berufsgruppe unter Generalverdacht zu stellen, dass sie sich nicht impfen lassen wolle.Berlin (dpa) - Die SPD hat Verbesserungen bei den Corona-Impfungen in Deutschland angemahnt. «Impfen rettet Leben», sagte Fraktionsvize Bärbel Bas am Mittwoch im Bundestag. Daher müsse alles dafür getan werden, an dieser Stelle besser zu werden. Fragen, die von SPD-Seite an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) etwa zu Bestellungen und Produktionskapazitäten gestellt wurden, seien nicht unanständig und auch «kein Wahlkampfgetöse».

Es gehe um Planbarbeit, nachdem Liefertermine nicht eingehalten worden seien und Senioren am Telefon hingen und nach Impfterminen fragten. In vielen Bundesländern laufe es gut, in manchen nicht. Aus Fehlern gelte es zu lernen. Das Impfmanagement sei noch zu verbessern.

Bas wies einen Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für eine Impfpflicht für Pflegekräfte scharf zurück. Es sei «absolut katastrophal», eine Berufsgruppe unter Generalverdacht zu stellen, dass sie sich nicht impfen lassen wolle.

(dpa)

Bundesregierung setzt bei Homeoffice weiter auf Freiwilligkeit

12:53
13.01.2021
Die Bundesregierung will beim Homeoffice weiter auf Freiwilligkeit setzen. Das machte eine Sprecherin am Mittwoch in Berlin deutlich. Sie erinnerte an den Appell von Bund und Ländern, dass Firmen wo immer es möglich sei, Homeoffice nutzen sollten. Dies sei aber nicht in allen Arbeitsbereichen gleich möglich.

Zum Thema Homeoffice waren zuletzt Stimmen etwa aus der Opposition laut geworden, statt eines Appells an Firmen müsse es Vorgaben geben. «Dort, wo es möglich ist, müssen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verpflichtet werden, Homeoffice zu erlauben», sagte die Fraktionsvorsitzende Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der Deutschen Presse-Agentur. «Wer von zuhause arbeiten kann und will, muss das sofort tun können.»

(dpa)

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