Letztes Update:
20210112202904

Landesregierung verschickt Impf-Infos an alle Haushalte

20:28
12.01.2021
Die Landesregierung verschickt nach Kritik an mangelhaften Angaben rund um den Corona-Impftermin an alle Haushalte die entsprechenden Informationen. Das berichtet der «Reutlinger General-Anzeiger» (Mittwoch) unter Berufung auf einen Sprecher des Sozialministeriums. Vor allem wolle man in dem Brief die Bürger informieren, wie und auf welchem Weg die Menschen sich zur Impfung anmelden können. Eine Änderung des Verfahrens soll es nicht geben. Die Bürger werden sich weiterhin laut dem Blatt selber um einen Termin kümmern müssen. Voraussichtlich Ende kommender Woche sollen die Erläuterungen in die Briefkästen flattern.

(dpa/lsw)

Corona-Einsatzleiter bei Bundeswehr: «einer der längsten Einsätze»

18:31
12.01.2021
Der Corona-Hilfseinsatz der Bundeswehr ist nach Angaben des zuständigen Kommandeurs einer der langwierigsten im Inland. «Es ist mit Sicherheit auch einer der längsten Einsätze, den wir gefahren haben», sagte Generalmajor Carsten Breuer am Dienstag beim Besuch eines Impfzentrums, das die Bundeswehr in Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern betreibt. Breuer ist Kommandeur beim Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin und koordiniert deutschlandweit die Unterstützung der Bundeswehr bei der Bewältigung der Corona-Krise.

Der Einsatz sei im Moment ein «ein sehr, sehr personalintensiver». Mehr als 10 000 Soldatinnen und Soldaten seien im Einsatz: bei der Kontaktnachverfolgung in Gesundheitsämtern, in Impfzentren, bei Abstrich-Teams, aber auch in Alten- und Pflegeheimen. Im Moment stünden insgesamt 20 000 Soldaten bereit. «Aber auch darüber hinaus ist sicherlich noch die Unterstützung notwendig.»

Aktuell habe man die meisten Soldatinnen und Soldaten seit Ausbruch der Pandemie im Einsatz. «Das liegt auch an dem Anlaufen der Impfkampagne», sagte Breuer. Die Zahl des eingesetzten Personals steige noch. Mit dem großen Personalkörper der Bundeswehr habe man die Möglichkeiten, zivile Kräfte zu entlasten.

(dpa)

Dax stabil trotz düsterer Lockdown-Szenarien

18:30
12.01.2021
Ungeachtet eines womöglich noch länger dauernden Lockdowns als bisher geplant hat sich der Dax am Dienstag recht wacker geschlagen. Der deutsche Leitindex beendete den Handel mit minus 0,08 Prozent auf 13 925,06 Punkten. Der MDax für mittelgroße Werte gewann 0,28 Prozent auf 31 188,35 Punkte.

Politiker in Deutschland diskutieren angesichts einer neuen, wohl noch wesentlich ansteckenderen Variante des Coronavirus über eine Verlängerung des Lockdowns bis weit über den Januar hinaus, möglicherweise sogar bis Ostern. Dass sich der Dax vor diesem Hintergrund nicht weiter von der Marke von 14 000 Punkten nach unten absetze und eine erstaunliche Stabilität zeige, spreche für die Robustheit der Rally der vergangenen Monate, sagte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. Diese habe man so nicht erwarten können.

(dpa)

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