Letztes Update:
20210110172914

Sängerin Grimes mit Coronavirus infiziert

17:28
10.01.2021
Die kanadische Sängerin Grimes («Miss Anthropocene») ist nach eigenen Angaben mit dem Coronavirus infiziert. In einer Instagram-Story vom Samstag schrieb die 32-Jährige, dass sie Covid-19 bekommen habe und diesen «Fiebertraum» eigenartigerweise genieße. Zu dem Text postete sie das Coverfoto von dem neuen Song «Good Days» der US-Sängerin SZA mit einer Empfehlung für dieses Lied. Grimes, die mit bürgerlichem Namen Claire Boucher heißt, machte keine weiteren Angaben zum Verlauf ihrer Erkrankung. Die Sängerin und Tesla-Chef Elon Musk (49) sind im vorigen Mai Eltern eines Sohnes geworden.

(dpa)

Fast 1500 neue Corona-Fälle und 45 weitere Tote

17:14
10.01.2021
Die Zahl der Menschen, die in Baden-Württemberg mit oder an dem Coronavirus gestorben sind, ist am Sonntag um 45 gestiegen - nach 66 Sterbefällen am Samstag (Stand: Sonntag 16.00 Uhr). Das waren zusammen etwas weniger als am Freitag (127) gemeldet wurden. Insgesamt zählte das Landesgesundheitsamt in Stuttgart bislang 5574 Gestorbene im Zusammenhang mit der Pandemie.

Bestätigte Corona-Infektionsfälle gibt es inzwischen 261 474. Das waren 1488 mehr als am Samstag, wie die Behörde berichtete. Als genesen gelten Schätzungen zufolge 211 358 ehemals Infizierte.

Innerhalb einer Woche wurde das Virus landesweit bei 142,2 Menschen je 100 000 Einwohner nachgewiesen. Diese Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit Tagen wieder; am Samstag hatte der Wert 138,8, am Freitag 124,6 betragen, am Donnerstag 111,7. Allerdings waren um die Feiertage an Weihnachten und den Jahreswechsel weniger Tests durchgeführt und Daten übermittelt worden. Und auch an Wochenenden werden erfahrungsgemäß weniger Menschen getestet und Zahlen verzögert weitergeleitet.

Alle 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegen über dem Wert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. Zwei Regionen - Heilbronn und der Landkreis Calw - haben die Marke von 200 gerissen. Der Bodenseekreis kratzt ebenfalls an der kritischen 200er Marke.

572 Patienten sind im Südwesten nach Daten des Divi-Intensivregisters in intensivmedizinischer Behandlung, wie das Amt weiter mitteilte. 353 von ihnen würden invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2074 von 2433 Intensivbetten (85,2 Prozent) belegt. Die Abkürzung Divi steht für die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

(dpa)

Neue Corona-Regeln treten in Kraft

17:13
10.01.2021
Die neuen Regeln für den verlängerten Corona-Lockdown in Baden-Württemberg treten am Montag in Kraft. Die Landesregierung hatte nach einer Abstimmung zwischen dem Bund und den Ländern unter anderem beschlossen, die Kontaktbeschränkungen anzupassen. Fortan sind private Treffen nur noch von Mitgliedern eines Haushalts mit einer anderen Person erlaubt. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt.

Kitas bleiben geschlossen, an den Schulen ist Fernunterricht angesagt. Sonderregeln für Präsenzunterricht der Abschlussklassen sind möglich. Auch Notbetreuungen werden eingerichtet. Am Donnerstag will die Regierung entscheiden, ob Kitas und Grundschulen angesichts der dann herrschenden Corona-Lage ab dem 18. Januar öffnen können.

Neu ist auch, dass Geschäfte für Waren jenseits des täglichen Bedarfs wie Modeläden nun aber neben Lieferungen auch Abholangebote machen dürfen, das sogenannte Click & Collect. Hierbei kann ein Kunde etwa nach telefonischer Beratung bereitgelegte Ware vor Ort abholen.

Die Ausgangsbeschränkungen im Südwesten gelten weiter. Menschen dürfen also nur mit einem «triftigen Grund» das Haus verlassen. Das können der Weg zur Arbeit oder ein Arztbesuch sein. Tagsüber - also von 5.00 bis 20.00 Uhr - sind unter anderem auch Einkäufe und Behördengänge erlaubt. Nachts ist die Liste geringer.

Weitere Vorgaben betreffen unter anderem die Bereiche Gastronomie, Dienstleistungen, Freizeitveranstaltungen und Religionsausübung. Die Regierung hat ausführliche Übersichten im Internet veröffentlicht, was bis Ende des Monats erlaubt ist oder öffnen darf - und was nicht.

(dpa)

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