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Neue Corona-Variante aus Südafrika erstmals in Israel nachgewiesen

14:32
09.01.2021
In Israel sind erste Infektionen mit der in Südafrika aufgetretenen Coronavirus-Variante nachgewiesen worden. Wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte, handelt es sich um vier Fälle. Es seien zwei Infektionsketten festgestellt worden. Ein Test sei bei einer eingereisten Person positiv gewesen, zudem sei eine Familie positiv auf die Variante getestet worden, die sich bei einem Eingereisten angesteckt habe.

Die Einreise aus Südafrika nach Israel ist nur in Ausnahmefällen möglich, seit Freitag gelten hierfür verschärfte Quarantänebestimmungen.

Israel steckt inmitten einer dritten Corona-Welle mit hohen Infektionszahlen. Seit Freitag gilt erneut ein landesweiter, harter Lockdown. Parallel dazu läuft eine massive Impfkampagne.

Die Palästinenser warten derweil weiter auf einen Impfstoff. Es gebe noch keinen Termin für die Lieferung von Dosen, teilte Gesundheitsministerin Mai Al-Kaileh mit. Präparate würden aber wahrscheinlich im Laufe des ersten Quartals eintreffen. Mit der Produktion seien vier Hersteller beauftragt worden. Deren Impfstoffe würden für 70 Prozent der Bevölkerung reichen, weitere 20 Prozent würden über die Weltgesundheitsorganisation zur Verfügung gestellt.

Nach zahlreichen Corona-Infektionen waren zuletzt im Westjordanland Ausgangsbeschränkungen eingeführt worden. Der Ministerin zufolge gelang es, die Zahl der neuen Fälle zu senken. Es seien aber weiterhin Vorsichtsmaßnahmen nötig.

(dpa)

Viele Ausflügler besuchen Harz - Ansturm bleibt aber vorerst aus

14:31
09.01.2021
Ein Ansturm von Ausflüglern in den Harz ist laut Polizei und Ordnungskräften am Samstag zunächst ausgeblieben. Zwar reisten erneut viele Menschen in das verschneite Freizeitgebiet; auch der Großraum-Parkplatz im niedersächsischen Torfhaus (Kreis Goslar) war ab Samstagmittag voll, wie die Polizei mitteilte. Doch die Besucher verteilten sich den Beamten zufolge besser in der Region als noch an den Vortagen. Ordnungskräfte und Polizei mussten nur in wenigen Fällen Autos abschleppen oder Zufahrten sperren.

Nur vereinzelt griffen Ordnungshüter wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht an den Ski- und Rodelhängen sowie wegen nicht ausreichenden Abständen ein. Die Menschen reagierten bei Ansprachen «sehr freundlich», sagte der Einsatzleiter des Landkreises Goslar, Frank-Michael Kruckow, am Samstag vor Ort. «Aktuell sind deutlich weniger unterwegs. Ich gehe davon aus, dass die Appelle, die wir in der letzten und dieser Woche dazu versandt haben, jetzt irgendwo auch gefruchtet haben», sagte Kruckow.

Im Vergleich zum vergangenen Wochenende, als zahlreiche Ausflügler in den Harz strömten, sei die Situation «sehr entspannt». Wegen möglicher Überfüllung und des Ansteckungsrisikos hinsichtlich der Corona-Pandemie hatten die Behörden eigentlich von Ausflügen in den winterlichen Harz abgeraten.

(dpa)

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