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Umfrage: Union legt im Corona-Jahr deutlich zu

14:31
09.01.2021
Die Union hat innerhalb des Corona-Jahres einer aktuellen Umfrage zufolge im Parteienvergleich am meisten Zustimmung und Vertrauen gewonnen. 40 Prozent der Befragten sind aktuell der Meinung, dass CDU/CSU am besten mit den Problemen in Deutschland fertig werden, wie aus dem am Samstag veröffentlichten RTL/ntv-«Trendbarometer» von Forsa hervorgeht. Das sind 21 Prozentpunkte mehr als vor rund einem Jahr. Schon damals trauten die Bürger das am ehesten der Union zu. Der Koalitionspartner SPD gewann im Jahresvergleich nur zwei Prozentpunkte (6 Prozent) hinzu. Die übrigen Parteien verloren 5, die Grünen 7 Prozentpunkte.

Bei der Sonntagsfrage legten CDU/CSU innerhalb von rund zwölf Monaten um 8 Prozentpunkte auf 36 Prozent zu. Die Sozialdemokraten gewannen während des Jahres 2 Prozentpunkte (14 Prozent). Alle anderen haben den Angaben zufolge verloren: die Grünen um 2 Prozentpunkte, Linke, FDP und sonstige kleinere Parteien um minus 1 Prozentpunkt. Am stärksten eingebüßt hat die AfD mit einem Minus von 5 Prozentpunkten.

Auch zeigt sich, dass die Bundesbürger aktuell optimistischer sind als vor einem Jahr. 28 Prozent rechnen Anfang 2021 damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern werden. Vor Ausbruch der Pandemie hatten noch 12 Prozent der Befragten mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse gerechnet.

(dpa)

Viele Ausflügler im Thüringer Wald - Polizei kontrolliert

14:30
09.01.2021
Die Winterlandschaft im Thüringer Wald hat auch am Samstag wieder zahlreiche Ausflügler in den Schnee gelockt. Die Parkplätze etwa rund um Siegmundsburg, Ilmenau oder Masserberg waren schon bis Samstagmittag gut gefüllt. Der befürchtete Ansturm blieb aber bislang aus - die Polizei sprach von einer normalen Lage. «Es ist bisher alles im Rahmen», sagte eine Sprecherin der Polizei in Sonneberg.

In den Wintersportorten entlang des Rennsteigs gibt es an diesem Wochenende verstärkte Kontrollen an den Parkplätzen und Straßen, um chaotische Zustände zu verhindern. Die Orte im Thüringer Wald waren in den Tagen zuvor von Ausflüglern teils überrannt worden.

Oberhof, wo gerade der Biathlon-Weltcup ohne Zuschauer ausgetragen wird, ist daher seit Freitag für Tagestouristen gesperrt. Die öffentlichen Parkplätze sind für Ausflügler nicht zugänglich und die Polizei reguliert die Zufahrt zur Stadt. In der Rhön oder in Neuhaus am Rennweg wurden öffentliche Parkplätze gesperrt, um so die Zahl der Tagestouristen zu begrenzen.

Im Thüringer Wald liegen nach Angaben des Regionalverbunds Thüringer Wald teils bis zu 40 Zentimeter Schnee. Für Langläufer sind 44 Loipen präpariert. Zudem sind 28 Rodelhänge befahrbar. Skilifte und Gastronomie sind aber pandemiebedingt geschlossen.

(dpa)

Verschärfte Corona-Lage - Ausgangssperre ab 18 Uhr im Elsass

14:29
09.01.2021
Im Elsass gilt ab Sonntag wegen des Coronavirus eine verschärfte abendliche Ausgangssperre. In den an Deutschland grenzenden französischen Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin wird das sogenannte couvre-feu auf 18 Uhr vorgezogen. Die Corona-Lage in dem Département Bas-Rhin mit der Elsass-Metropole Straßburg gebe Anlass zu großer Sorge, teilte die zuständige Präfektur am Samstag mit. Daher werde die Ausgangssperre von 20 auf 18 Uhr vorverlegt. Ähnlich äußerte sich das Département Haut-Rhin.

Die Menschen dürfen zu dieser Zeit weiterhin zur Arbeit fahren oder wegen zwingender familiärer Gründe das Haus verlassen. Spaziergänge, Einkäufe oder Sport an der frischen Luft sind aber untersagt. Bereits seit Anfang Januar gilt diese Regelung auch in dem an Deutschland grenzenden Département Moselle.

Die Ausgangssperre ab 18 Uhr gilt in besonders schwer von der Pandemie getroffen Regionen vor allem im Osten und Süden Frankreichs. Im restlichen Teil des Landes, darunter auch Paris, gilt eine abendliche Ausgangssperre ab 20 Uhr.

(dpa)

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