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Corona in den USA: Mehr als 283 000 Neuinfektionen - über 3500 Tote

11:35
09.01.2021
In den USA sind 283 204 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet worden, der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Samstagmorgen (MEZ) belief sich die Zahl der täglichen Corona-Todesfälle auf 3534 Menschen.

Am Vortag war die Zahl der Toten erstmals über 4000 gestiegen. Der bislang höchste Wert an Neuinfektionen war laut JHU vor einer Woche, am 2. Januar, mit 301 858 binnen 24 Stunden verzeichnet worden.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 21,87 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 368 900 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

Der Gesundheitsbehörde CDC zufolge wurden seit dem 13. Dezember 2020 über 6,6 Millionen Menschen mit einer ersten Dosis Impfstoff von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft.

(dpa)

Grünen-Fraktionschefin gegen Impf-Untersuchungsausschuss

11:35
09.01.2021
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat sich in der aktuellen Corona-Lage gegen einen Untersuchungsausschuss zur Beschaffung von Corona-Impfstoffen ausgesprochen. Zwar habe Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auch Fehler gemacht, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (online). «Aber wenn wir jetzt einen Untersuchungsausschuss einrichten, bindet das Kräfte, denn genau diejenigen, die das Impfen organisieren sollen, müssten sich stattdessen in Bereitstellung von Akten vertiefen.» Sie fügte hinzu: «Ich bin total dafür, dass wir uns anschauen, was schiefgelaufen ist - aber bitte erst, wenn wir es leichter haben, was die pandemische Lage angeht.» Einen Untersuchungsausschuss hatten zuletzt Politiker der FDP verlangt.

Es sei wichtig, dass die Produktionskapazitäten und die Impfstoffmengen rasch erhöht würden, das gehe nicht auf Knopfdruck, aber sie sei sich sicher: «Wir werden in wenigen Monaten sehr viel Impfstoff zur Verfügung haben.» Für eine einheitlichere Organisation der Impfungen forderte sie eine Task Force, in der nicht nur Regierungsmitglieder sitzen. «Um das Impfmanagement zu optimieren, müssen wir bundesweit diejenigen zusammenholen, die wissen, woran es in der Praxis mangelt.»

Notwendig sei auch eine Kommunikation, die das Vertrauen in die Impfstoffe stärke. «Wir haben eine viel zu große Impfzurückhaltung - gerade auch beim Personal von Pflegeheimen.»

(dpa)

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