Letztes Update:
20210109113432

First Lady Brigitte Macron an Weihnachten positiv auf Corona getestet

11:34
09.01.2021
Frankreichs First Lady Brigitte Macron ist an Weihnachten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 67-Jährige habe am 24. Dezember ein positives Testergebnis erhalten, teilte ihr Büro der Deutschen Presse-Agentur am Samstag mit. Ihr Ehemann, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, war eine Woche zuvor Mitte Dezember positiv getestet worden. Brigitte Macron wurde danach als Kontaktfall eingestuft. Sechs Tage nach Weihnachten sei ihr Testergebnis dann negativ gewesen, so das Büro weiter.

Emmanuel Macron litt nach seiner Infektion mit dem Coronavirus unter Husten, Fieber und Müdigkeit. Er hatte sich zunächst in der Präsidentenresidenz La Lanterne isoliert. Brigitte Macron wurde damals negativ getestet und blieb im Pariser Élyséepalast. Nach Ende einer siebentägigen Isolierung konnte Macron dann vor Weihnachten die Residenz am Rande des Schlossparks von Versailles wieder verlassen. Das Ehepaar reise zur Urlaubsresidenz Fort de Brégançon am Mittelmeer.

Medienberichten nach litt Brigitte Macron nicht unter schweren Symptomen. Während die Erkrankung der First Lady erst jetzt bekannt wurde, kommunizierte der Élyséepalast damals regelmäßig über den Gesundheitszustand des Präsidenten.

(dpa)

Je 750 Euro Strafe für Feiernde: Party trotz Corona in Belgien

11:33
09.01.2021
Eine wegen der Coronaregeln illegale Geburtstagsparty in Belgien kommt Dutzenden Feiernden teuer zu stehen: Gut 60 Strafzettel stellte die Polizei aus, jeder angetroffene Gast muss 750 Euro zahlen, wie die Nachrichtenagentur Belga am Samstag berichtete. Als Anlass der Party wurde der Geburtstag einer 20-Jährigen angegeben.

Den Angaben zufolge kamen die Feiernden aus Luxemburg und Frankreich. Die Polizei war gegen vier Uhr morgens auf die Party in Tintigny nahe der Grenze zu Luxemburg und Frankreich aufmerksam geworden. In Belgien gelten zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens strenge Ausgangsbeschränkungen, die Straße darf nicht betreten werden.

(dpa)

AfD-Politiker nach Covid-Erkrankung: Mediziner haben mich gerettet

11:13
09.01.2021
Der schwer an Covid-19 erkrankte AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz hat seine Einstellung zur Corona-Pandemie auch nach wochenlanger Behandlung auf der Intensivstation nicht grundlegend geändert. «Ich danke von Herzen allen Ärzten und Klinikmitarbeitern, die mit ihrer hoch qualifizierten Arbeit mein Überleben trotz schlechter Prognose ermöglicht haben», teilte der 53-Jährige über sein Büro mit. Er sei nun «innerlich zerrissen», da er zwar einerseits dankbar sei für eine «zweite Lebenschance», andererseits aber der Auffassung sei, «dass im vergangenen Jahr durch die Politik der Bundesregierung rund 90 Prozent der Ressourcen für die Zukunft unserer Kinder durchgebracht wurden».

Seitz sei unter den Mitgliedern der AfD-Fraktion, bei denen eine Corona-Infektion nachgewiesen worden sei, der Einzige, bei dem die Infektion einen so schweren Verlauf genommen habe, sagte Fraktionssprecher Marcus Schmidt am Samstag auf Anfrage. Die AfD hatte Ende November Kritik auf sich gezogen, weil sich trotz der Pandemie im nordrhein-westfälischen Kalkar Hunderte von Delegierten zu einem Bundesparteitag versammelt hatten. Das Ordnungsamt hatte den Teilnehmern der Veranstaltung auferlegt, auch am Sitzplatz Maske zu tragen. Eine Klage der Partei gegen diese Vorschrift scheiterte vor Gericht.

Seitz war unter anderem bei einer Bundestagssitzung im November aufgefallen, als er mit einer offenkundig löchrigen Maske zum Rednerpult kam. Vizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) untersagte ihm damals, damit zu seinem Platz zurückzugehen. Sie reichte ihm eine frische FFP2-Maske. Als Seitz sich über den «Maulkorb» beschwerte, drohte ihm Roth ein Ordnungsgeld an. Bei einer Fraktionssitzung zu Beginn der Pandemie war Seitz dagegen einer der wenigen AfD-Abgeordneten gewesen, der einen Mund-Nase-Schutz trug.

Jetzt ließ der Politiker aus Baden-Württemberg, der nach Angaben seines Büros am Donnerstag die Intensivstation verlassen konnte, verlauten: «Ich habe nie die Existenz des Sars-CoV-2-Virus noch die Gefährlichkeit der Covid-19-Erkrankung in Abrede gestellt.» Er sei jedoch weiterhin der Auffassung, «dass bislang keine pandemische Lage vorliegt». Daher halte er die staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen für unangemessen.

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen