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Krankenkassen fördern Krankenhäuser im ländlichen Raum

14:38
07.01.2021
Die privaten und gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen unterstützen in diesem Jahr 140 ländliche Krankenhäuser mit insgesamt 68 Millionen Euro zusätzlicher Förderung. Das Geld gehe direkt an Kliniken, die für die flächendeckende Grundversorgung oder die Geburtshilfe notwendig seien, hieß am Donnerstag in einer Mitteilung vom GKV-Spitzenverband.

Den Pauschalzuschlag in Höhe von 400 000 bis 800 000 Euro erhalten demnach Krankenhäuser auf dem Land, welche die Kriterien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfüllen. Dabei geht es um Fachbereiche der allgemeinen Grundversorgung, zu denen Innere Medizin und Chirurgie zählen, Geburtshilfe sowie Kinder- und Jugendmedizin.

Erstmals werden laut GKV-Spitzenverband auch reine Kinderkliniken gefördert. «Innerhalb der Solidargemeinschaft der 73 Millionen gesetzlich Versicherten müssen wir gemeinsam die Versorgung der Kinder ganz besonders im Blick behalten», betonte Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband.

Finanziert wird die Förderung laut dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) über Zuschläge für jeden einzelnen Krankenhausfall. Die PKV sei entsprechend ihres Versichertenanteils mit schätzungsweise rund zehn Prozent beteiligt, teilte der Verband am Donnerstag mit.

(dpa)

Umfrage: Jeder Fünfte würde bei dauerhaftem Homeoffice Umzug erwägen

14:37
07.01.2021
Jeder fünfte Deutsche würde laut einer Umfrage bei dauerhafter Arbeit im Homeoffice über einen Umzug nachdenken. Als Hauptgründe dafür nannten Teilnehmer im Auftrag des Digitalverbands Bitkom das Wohnen im Grünen, die Nähe zu Freunden und weniger Miete. Vor allem für Jüngere zwischen 16 und 34 Jahren käme ein Wohnungswechsel infrage. «In der Corona-Krise hat flexibles Arbeiten einen kräftigen Schub erfahren und wird auch nach der Pandemie die neue Normalität in der Arbeitswelt prägen», teilte Verbandspräsident Achim Berg am Donnerstag in Berlin mit.

Durch den Trend zum Homeoffice seien viele Berufstätige weniger auf einen Wohnort in der Nähe der Arbeitsstelle angewiesen. Die Arbeit in den eigenen vier Wänden könne zudem die Situation in stark verdichteten Städten erleichtern und sich mäßigend auf steigende Mieten auswirken. Bitkom hatte in der repräsentativen Umfrage 1503 Teilnehmer und Teilnehmerinnen ab 16 Jahren befragt.

(dpa)

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