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Curevac hofft auf Impfstoff-Freigabe in diesem Sommer

13:42
07.01.2021
Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac hofft durch die Kooperation mit dem Pharmakonzern Bayer, seinen Corona-Impfstoff noch in diesem Sommer einsetzen zu können. «Wir hoffen, dass unser Impfstoff Mitte des laufenden Jahres oder im dritten Quartal zugelassen wird und eingesetzt werden kann», sagte der Curevac-Sprecher Thorsten Schüller der «Augsburger
Allgemeinen» (Freitag). Noch sei offen, ob Bayer neben der Hilfe zur marktreifen Entwicklung auch die Herstellung des Impfstoffs mit übernimmt, hieß es. Eine Produktion des Impfstoffs ist nicht Teil des aktuellen Kooperationsvertrags. Bayer habe jedoch zugesagt, zu prüfen, ob es möglich wäre, das Vakzin in seinen Produktionsanlagen herzustellen, so der Sprecher.

Curevac hatte am Donnerstag den Abschluss eines Kooperations- und Servicevertrags mit dem Pharmakonzern Bayer bekanntgegeben. Curevac sitzt schon seit längerem an der Entwicklung eines Impfstoffes, dessen Marktzulassung aber noch nicht absehbar ist. Bayer soll nun bei aufwendigen Arbeiten für die Zulassung und für die dafür nötige Studie mithelfen und zudem die Lieferketten im Blick haben.

(dpa)

Männer feiern illegale Party zwischen Alpakas und Eseln

13:08
07.01.2021
Fünf junge Männer sollen in St. Blasien (Kreis Waldshut) in einen Stall eingedrungen sein und Party zwischen Alpakas, Eseln und Ziegen gemacht haben. Ermittlungen zufolge sollen die Männer im Alter zwischen 20 und 22 Jahren die Tiere mit Bier bespritzt und versucht haben, auf ihnen zu reiten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Auch die Tür zum Heulager wurde geöffnet, was dazu führte, dass die Tiere zu viel fraßen und Verdauungsprobleme erlitten. Ein Alpaka verletzte sich, weil es auf einen Kronkorken trat.

Die Besitzerin fand demnach am Neujahrsmorgen die verstörten Tiere und ihren beschädigten Stall. Nach einem Aufruf auf Facebook erhielt die Polizei Hinweise, die sie zu den mutmaßlichen Tätern führte. Der entstandene Sachschaden der illegalen Silvesterparty war zunächst unbekannt. Die Männer erwartet nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Verstoßes gegen die Corona-Verordnung. Ob sie sich auch wegen Tierquälerei verantworten müssen, wird derzeit noch geprüft.

(dpa)

Mobilität ging an Weihnachten und Silvester deutlich zurück

12:45
07.01.2021
Weihnachtsbesuch bei den Großeltern und Silvester mit Freunden? Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben bei vielen Menschen Pläne durchkreuzt. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, hat sich die Mobilität der Menschen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verändert. So zeige die Sonderauswertung experimenteller Mobilitätsdaten, dass die Mobilität an den Weihnachtstagen deutschlandweit durchschnittlich um 14,6 Prozent gegenüber dem jeweiligen Tag des Vorjahres zurückgegangen sei. Der Rückgang fiel am ersten Weihnachtsfeiertag mit einem Minus von 14,3 Prozent und am zweiten Weihnachtsfeiertag mit minus 18,5 Prozent stärker aus als an Heiligabend mit minus 11,1 Prozent.

Besonders stark sank die Zahl längerer Reisen an den beiden Weihnachtsfeiertagen: Reisen mit einer Distanz von 50 bis unter 100 Kilometern gingen am 25. und 26. Dezember um gut ein Drittel, Reisen mit einer Entfernung von 100 Kilometern oder mehr sogar um etwa die Hälfte zurück. Dies deute darauf hin, dass viele Menschen insbesondere auf Besuche von weiter entfernt lebenden Familienmitgliedern und Urlaubsreisen über größere Entfernungen verzichtet haben, hieß es.

Dabei gab es regionale Unterschiede. Am stärksten ging die Mobilität in Berlin (minus 20 Prozent), in Bayern (minus 18 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (minus 17 Prozent) zurück. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg fiel der Rückgang mit minus sieben beziehungsweise minus einem Prozent besonders niedrig aus.

Alkohol-, Feuerwerks- und Versammlungsverbote an den üblichen Silvester-Treffpunkten vor allem der Städte schlugen sich zum Jahreswechsel auch in den Mobilitätsdaten nieder. Zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr war in der Silvesternacht ein Rückgang der Mobilität um 57 Prozent zu beobachten. Zwischen Mitternacht und 1.00 Uhr war der Rückgang zwar etwas geringer als in den angrenzenden Nachtstunden, aber dennoch deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Beim Vergleich der zehn größten Städte zeigte sich vor allem in Stuttgart und München wenig Bewegung: Mit durchschnittlich minus 80 Prozent beziehungsweise minus 83 Prozent fiel der Rückgang der Mobilität noch deutlich stärker aus als in den anderen Großstädten. Dies sei vermutlich auf die auch in der Silvesternacht in Baden-Württemberg und Bayern geltenden Ausgangssperren zurückzuführen, hieß es.

(dpa)

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