Letztes Update:
20210106132033

Robert Koch-Institut: Mehr als 367 000 Covid-19-Impfungen gemeldet

13:19
06.01.2021
Die Zahl der ans Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Impfungen gegen Covid-19 in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag um mehr als 45 000 gestiegen. Seit dem Beginn der Impfkampagne Ende Dezember ist das Mittel damit nun mindestens 367 331 Menschen gespritzt worden. Diese Gesamtzahl ergibt sich aus bisherigen Meldungen der Bundesländer, wie aus einer RKI-Statistik vom Mittwoch (Stand: 11.00 Uhr) hervorgeht. Pro 1000 Einwohner sind bundesweit demnach bisher 4,4 Menschen gegen die Krankheit geimpft worden.

Die meisten Impfungen pro 1000 Einwohner wurden vom RKI bisher für Mecklenburg-Vorpommern erfasst (11,2), gefolgt von Sachsen-Anhalt (7,8) und Hessen (6,6). Die wenigsten Impfungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl wurden bisher für Thüringen (1,7), Niedersachsen (1,9) und Brandenburg (2,1) gemeldet. In absoluten Zahlen kommt Bayern auf den höchsten Wert von mehr als 82 000 laut RKI.

Die meisten Menschen - mehr als 176 000 - wurden laut RKI-Daten bislang aus beruflichen Gründen geimpft. Dazu gehört medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege. Unter den Geimpften sind zudem mehr als 150 000 Bewohner von Pflegeheimen. Die Impfungen können derzeit auch wegen hohes Alters und/oder aus medizinischem Anlass geboten sein.

Damit das Mittel viel Schutz bietet, müssen zwei Dosen im Abstand von etwa drei Wochen verabreicht werden. Sobald die zweite Impfung angewendet wurde, werde das ausgewiesen, erläuterte das RKI auf Anfrage.

Die Werte, die den Behörden der einzelnen Bundesländer vorliegen, können deutlich höher liegen als die vom RKI gemeldeten, da die Meldungen teilweise mit einigem Verzug an das Institut übermittelt werden.

(dpa)

Regierung verteidigt Lockdown-Verlängerung an Schulen und Kitas

13:19
06.01.2021
Die Bundesregierung hat den Bund-Länder-Beschluss zur Verlängerung des Lockdowns auch an Schulen und Kitas bis zum Monatsende verteidigt. Die Schließung von Schulen und Kitas stelle natürlich eine große Herausforderung für die Familien dar, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. «Aufgrund der hohen Infektionszahlen blieb aber keine andere Lösung, als Präsenzpflicht auch für die Schulen für die nächste Zeit aufzuheben. Alles andere wäre mit Blick auf die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern, von Lehrkräften nicht zu verantworten gewesen.»

Die Sprecherin erklärte weiter, man müsse in der derzeitigen Lage alles daransetzen, Kontaktmöglichkeiten zu reduzieren, zudem müssten Infektionsketten wieder nachvollziehbar sein. «Deshalb war der gestrige harte Beschluss absolut notwendig.»

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen