Letztes Update:
20210105204845

Keine Entscheidung über eingeschränkten Bewegungsradius in Hotspots

20:19
05.01.2021
Baden-Württemberg will erst später entscheiden, ob es wie andere Länder auch in Landkreisen mit hohen Corona-Infektionszahlen den Bewegungsradius beschränkt. «Aktuell planen wir das nicht», sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstagabend nach Beratungen von Bund und Ländern über weitere Corona-Maßnahmen. «Wir müssen erstmal zu belastbaren Werten kommen nächste Woche, um dann zu entscheiden.»

Zuvor hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, dass Landkreise ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern lokale Maßnahmen ergreifen können, um den Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort zu begrenzen. Als Ausnahmen gelten triftige Gründe, zu denen tagestouristische Ausflüge ausdrücklich nicht zählen. Vorbild für die 15-Kilometer-Vorgabe in Hotspots sind entsprechende Regeln in Sachsen.

In Baden-Württemberg wären das nach Zahlen des Landesgesundheitsamts vom Dienstag (16.00 Uhr) der Enzkreis und der Stadtkreis Pforzheim, allerdings liegen beide nur noch knapp über der Marke 200. Der Landkreis Tuttlingen lag knapp darunter. Dagegen bewegte sich die Zahl im Landkreis Calw auf die 200-Grenze zu.

(dpa)

Abschlussklassen im Nordosten sollen kommende Woche wieder zur Schule

20:18
05.01.2021
Schülerinnen und Schüler Mecklenburg-Vorpommerns aus Abschlussklassen sollen nach Worten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in der kommenden Woche wieder zur Schule gehen können. Dazu zählen die Klassen 10, 12 und Berufsschüler, wie Schwesig am Dienstagabend in Schwerin nach den Beratungen von Bund und Ländern sagte.

Zudem stellte sie die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für Grundschüler vom 18. Januar an in Aussicht, die in Gebieten mit weniger als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche leben. Dazu zählen derzeit die Stadt Rostock und der Landkreis Rostock. Wie eine konkrete Umsetzung, etwa der Klassengrößen, aussehen könnte, war zunächst unklar.

In Niedersachsen werden Schulunterricht und Kinderbetreuung zunächst bis Ende Januar stark eingeschränkt. An weiterführenden Schulen gibt es außer für Abschlussklassen keinen Präsenzunterricht, sondern Homeschooling, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstagabend in Hannover. Für Grundschulen werden die Ferien um eine Woche verlängert, danach gibt es Unterricht im Wechselmodell mit geteilten Klassen. Die Kinderbetreuung in den Tagesstätten wird auf eine Notbetreuung mit einem auf 50 Prozent reduzierten Angebot umgestellt.

(dpa)

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