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Kapitel

Sonntag, 3. Januar

1023 neue Corona-Infektionen im Südwesten - 22 weitere Todesfälle

17:40
03.01.2021
Im Südwesten sind am Sonntag 1023 neue Infektionsfälle gemeldet worden (Stand: 14.00 Uhr). Das teilte das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mit. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, stieg um 22. Die Gesamtzahlen liegen damit bei 244 915 Infektionen und 4946 Toten. Dass weniger Neuinfektionen gemeldet wurden als jeweils an den Vortagen, kann unter anderem an weniger Tests und Daten-Übermittlungen rund um Silvester und Neujahr liegen.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag landesweit bei 128,8 und ist damit leicht gestiegen. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen je 100 000 Einwohner in einer Region sich binnen einer Woche mit dem Coronavirus angesteckt haben. Alle 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegen über dem Wert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. Der Großteil der Kreise weist eine Inzidenz zwischen 100 und 200 auf. Am höchsten war die Inzidenz im Stadtkreis Pforzheim mit 240,6.

630 Patienten sind im Südwesten nach Daten des Divi-Intensivregisters in intensivmedizinischer Behandlung, wie die Behörde weiter mitteilte. 370 von ihnen würden künstlich beatmet. Rund 86 Prozent der 2397 derzeit betreibbaren Intensivbetten seien belegt.

(dpa/lsw)

Belgien kontrolliert Zehntausende Einreisende

16:39
03.01.2021
Zur Durchsetzung von Quarantänepflichten in der Corona-Krise hat Belgien binnen einer Woche rund 35 000 Einreisende kontrolliert. Dies meldete die Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf die Bundespolizei. Die allermeisten Kontrollen fanden demnach am Flughafen und an Bahnhöfen statt, rund 500 aber auch an Straßen im Grenzgebiet. Wegen Regelverstößen gab es insgesamt 98 Anzeigen.

Seit Donnerstag müssen alle Rückkehrer aus ausländischen roten Zonen mit hohen Infektionszahlen in Belgien in Quarantäne. Sie müssen am ersten und am siebten Tag der Quarantäne einen Corona-Test machen. Die Polizei kontrolliert, ob belgische Rückkehrer das nötige Formular ausgefüllt haben. Reisende ohne Wohnsitz in Belgien müssen zudem einen frischen, negativen Corona-Test vorlegen. Ausnahmen gibt es bei Reisen mit einer Dauer von weniger als 48 Stunden.

Das kleine Belgien mit rund 11,5 Millionen Einwohnern hatte im Herbst zeitweise pro Kopf die höchsten Corona-Infektionszahlen in Europa und täglich 15 000 neue Fälle oder mehr. Strikte Beschränkungen haben die Ausbreitung gebremst. Zuletzt registrierte das Land durchschnittlich 1601 neue Ansteckungen pro Tag, wie das Gesundheitsinstitut Sciensano am Sonntag mitteilte. Die Regierung hat dringend vor Reisen ins Ausland gewarnt, weil Rückkehrer das Virus mitbringen könnten.

(dpa)

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