Letztes Update:
20201230150037

Trotz Corona: Langlaufen und Skifahren in Baden-Württemberg erlaubt

14:59
30.12.2020
Trotz des zuletzt hohen Besucherandrangs an verschneiten Ausflugszielen in Baden-Württemberg bleibt Langlaufen und Skifahren in dem Bundesland erlaubt. Skihänge und Langlaufloipen dürfen auch während des Corona-Lockdowns genutzt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, wie ein Sprecher des Landesgesundheitsministeriums am Mittwoch auf Anfrage erklärte.

So dürften Wintersportler keine gemeinsamen Umkleiden und Sanitäreinrichtungen nutzen und einander beim Langlaufen oder Skifahren nicht begegnen - es sei denn, sie gehören demselben Haushalt an oder sind maximal zu zweit unterwegs. Lifte müssen aber geschlossen bleiben. Ausnahmen könne es dabei nur für den Profisport geben, hieß es. Das bedeutet, dass Hobby-Abfahrtsskiläufer die Hänge selbst erklimmen müssen. Zur Frage, ob Skiverleihe ganz normal öffnen können, äußerte sich der Sprecher nicht.

Es komme beim Wintersport darauf an, dass das «Merkmal der Weitläufigkeit» gegeben sei, erklärte er. Dabei seien die Betreiber von Wintersportgebieten in der Pflicht, die Kapazitäten der Anlagen zu überprüfen und gegebenenfalls Zugangsbeschränkungen zu verhängen. Aus Sorge vor neuen Corona-Infektionen hatte zuletzt die Stadt Villingen-Schwenningen angekündigt, in diesem Winter keine Loipen spuren lassen zu wollen, diese Entscheidung kurz darauf jedoch zurückgenommen.

(dpa)

Berichte: Beschwerden über Probleme bei Anmeldung zur Corona-Impfung

14:21
30.12.2020
In Baden-Württemberg gibt es laut Medienberichten zunehmend Beschwerden über die Anmeldung zur Corona-Impfung. Die Rufnummer zur telefonischen Anmeldung soll demnach zum Teil über längere Zeit nicht erreichbar gewesen sein, die Anmeldung über das Online-Portal überfordert insbesondere viele Senioren.

Dass es am Telefon zu langen Wartezeiten kommen könne, sei bekannt, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Mittwoch mit. Dies liege aber nicht an der Hotline oder der Infrastruktur, sondern am hohen Anrufaufkommen. Allein am Montag seien mehr als 35 000 Anrufe eingegangen. Im Callcenter des Landes gebe es 500 Vollzeitstellen. Vor allem ältere Menschen nutzen demnach die telefonische Anmeldung. Das liegt nach Angaben des Sprechers daran, dass sie oftmals noch Bedarf an Beratung und weiteren Informationen haben.

Hauptproblem bei der Vergabe der Impftermine sei jedoch der Mangel an Impfstoff. Hier gebe es «leider deutlich weniger als uns der Bund zunächst in Aussicht gestellt hatte», so der Sprecher. Es könnten nur so viele Termine vergeben werden, wie Impfdosen vorhanden seien. Die zentralen Impfzentren haben bislang Termine für die nächsten sechs Wochen in die Terminvergabe eingepflegt. Doch diese seien bereits weitgehend vergeben, hieß es am Mittwoch. Ab Mitte Januar sollen die Termine der rund 50 kommunalen Impfzentren in den Stadt- und Landkreisen hinzukommen. «Wir hoffen, dass sich die Situation in den nächsten Wochen mit weiteren Lieferungen des Impfstoffs etwas entspannt», so der Ministeriumssprecher.

(dpa/lsw)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen