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20201229115555

Fast 42 000 Menschen in Deutschland gegen Corona geimpft

11:09
29.12.2020
Bis einschließlich Montag haben in Deutschland 41 962 Menschen die erste Dosis des Corona-Impfstoffs erhalten. Das berichtete das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag. Der Anstieg im Vergleich zum Vortag betrug demnach 19 084 Impfungen. Das ist allerdings nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften, sondern kann auch Nachmeldungen einschließen, wie das RKI schreibt.

Eine Impfquote, also den Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung, nennt das RKI zunächst nicht. Dazu sei die Zahl der Geimpften derzeit noch zu gering, erläuterte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher.

Erfasst werden derzeit Impfungen mit der ersten Impfdosis. Eine zweite Impfung ist etwa drei Wochen nach der ersten fällig, um einen vollständigen Impfschutz zu erzielen. Es ist somit nicht davon auszugehen, dass alle Geimpften bereits sicher vor der Erkrankung Covid-19 geschützt sind.

(dpa)

IG BAU: Corona verschärft Mangel an Sozialwohnungen

10:47
29.12.2020
In der Corona-Krise verschärft sich nach Ansicht der IG Bauen-Agrar-Umwelt der Mangel an Sozialwohnungen in Deutschland. Durch andauernde Kurzarbeit, Entlassungen, das Auslaufen befristeter Arbeitsverhältnisse und den Wegfall von Mini-Jobs werde die Zahl einkommensschwacher Haushalte deutlich steigen, erklärte Gewerkschaftschef Robert Feiger am Dienstag in Frankfurt. «Es wird Zigtausende 'Corona-Wohnverlierer' geben, weil ihr Budget für Wohnkosten schrumpft.»

Weil gleichzeitig die Zahl der Sozialwohnungen weiter sinke, verschärfe sich der Mangel. Feiger sagte: «Im Schnitt der letzten fünf Jahre ist die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland um mehr als 43 000 pro Jahr gesunken. Rein rechnerisch verschwinden damit pro Stunde 5 Sozialwohnungen vom Markt – alle 12 Minuten eine.» Zum Jahresende werde der Bestand die Marke von 1,1 Millionen Sozialwohnungen unterschreiten.

Die IG BAU zieht auch eine negative Wohnungsbau-Bilanz der aktuellen Bundesregierung. Statt der angestrebten 1,5 Millionen Wohnungen würden zum Ende der Legislatur maximal 1,2 Millionen Einheiten fertig, die zudem für die meisten Interessenten nicht bezahlbar seien. Feiger verlangte, die soziale Wohnungsbauförderung auf mindestens 6 Milliarden Euro pro Jahr zu erhöhen und den Bestand innerhalb der kommenden zehn Jahre auf mindestens 2 Millionen Sozialwohnungen zu erhöhen.

(dpa)

Männer treffen sich zum Haareschneiden - Verstoß gegen Corona-Regeln

10:46
29.12.2020
Drei junge Männer haben sich in Ulm zum Haareschneiden getroffen und damit gegen die aktuelle Corona-Verordnung verstoßen. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag kontrollierten Beamte am Sonntag nach einem Zeugenhinweis das Dachgeschoss eines Gebäudes. Dort befanden sich drei Männer im Alter zwischen 24 und 27 Jahren, die aus drei verschiedenen Haushalten kamen. Einer der Männer saß auf einem Friseurstuhl, während ein 27-Jähriger ihm die Haare schnitt. Der dritte Mann wartete auf einem Sofa. Weil sich derzeit nur Menschen aus maximal zwei verschiedenen Haushalten treffen dürfen, müssen sich nun alle drei Männer wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln verantworten.

(dpa)

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