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20201228202457

Landeverbot für Flugzeuge aus Südafrika nun auch in Österreich

20:23
28.12.2020
In Österreich dürfen wegen des mutierten Coronavirus von Mittwoch an keine Flugzeuge aus Südafrika mehr landen. Die Maßnahme gilt vorerst bis zum 10. Januar, wie aus einer am Montagabend veröffentlichten Verordnungsnovelle hervorgeht. Zudem werde das vor wenigen Tagen verhängte Landeverbot für Flieger aus Großbritannien bis 10. Januar verlängert. Der Stopp der Flüge aus Südafrika, wo sich die neue Corona-Variante verbreitet hat, stopft ein Schlupfloch für deutsche Reisende. Wie «Spiegel Online» berichtet hatte, sollen Fluggäste aus Südafrika wegen des früheren Landeverbots in Deutschland in den vergangenen Tagen via Wien in ihre Heimat zurückgekehrt sein.

Notizblock

(dpa)

Übersterblichkeit in Russland im November bei über 55 Prozent

20:22
28.12.2020
In Russland ist ist die Zahl der Todesfälle im November um 55,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen - also vor Beginn der Corona-Pandemie. Wie aus am Montag veröffentlichten Zahlen des nationalen Statistikamtes hervorgeht, starben in dem Monat rund 219 900 Menschen. Im November 2019 waren es mehr als 141 000. Mehr als 35 000 Menschen starben demnach mit dem Coronavirus.

Die Zahlen liegen deutlich über den Angaben der Regierung, die seit Beginn der Pandemie insgesamt «nur» rund 55 000 Corona-Tote im Land zählt. Die Regierung weist in ihren Zahlen allerdings nur jene Fälle aus, in denen Covid-19 als Todesursache genannt wird. Das Statistikamt hingegen listet auch Fälle auf, bei denen davon ausgegangen wird, dass Covid-19 nur Begleiterkrankung war und der Mensch auch ohne die Krankheit gestorben wäre.

Insgesamt starben den Angaben des Statistikamts zufolge seit Jahresbeginn in Russland rund 229 700 Menschen mehr als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einer Übersterblichkeit von mehr als 13 Prozent.

(dpa)

Neue Coronavirus-Variante auch in Niedersachsen nachgewiesen

19:18
28.12.2020
Die neue Coronavirus-Variante aus England ist erstmals in Niedersachsen nachgewiesen worden. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) habe bei einem Infektionsfall aus dem November im Nachhinein die Virus-Variante B1.1.7 bestimmen können, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Hannover mit. Es handele sich um die Proben eines mittlerweile gestorbenen, sehr alten Covid-Patienten mit Vorerkrankungen sowie seiner Frau. Das Referenzlabor der Berliner Charité habe das Ergebnis bestätigt.

Die neue Virus-Variante ist inzwischen für einen Großteil der Infektionen im Süden Englands verantwortlich und nach ersten Erkenntnissen möglicherweise besonders ansteckend. Laut Ministerium hatte sich die Tochter des Patienten Mitte November in England aufgehalten und dort wohl angesteckt. Tochter und Ehefrau des Gestorbenen seien mittlerweile aber wieder genesen. Weitere Ansteckungen habe es im Zusammenhang mit diesen Fällen nach den Erkenntnissen des Gesundheitsamtes der Region Hannover nicht gegeben.

(dpa)

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