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20201125172538

Mehr als 2800 neue Corona-Fälle im Südwesten

17:25
25.11.2020
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Baden-Württemberg innerhalb von 24 Stunden um 2837 gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes vom Mittwoch (Stand: 16.00 Uhr) lag die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie damit nun bei 139 767.

Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit dem Virus stieg um 49 auf 2579. Als genesen gelten 92 258 Menschen, 2221 mehr als am Tag zuvor.

Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit 128,8 weiter leicht gesunken. Alle 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt.

427 schwer Covid-19-Erkrankte mussten im Südwesten zuletzt auf Intensivstationen behandelt werden, 241 von ihnen wurden über einen Schlauch beatmet.

(dpa/lsw)

Bund und Länder wollen strengere Auflagen für größere Geschäfte

15:32
25.11.2020
Bund und Länder wollen in der Corona-Krise den Groß- und Einzelhandel weiter geöffnet lassen - aber strengere Auflagen für größere Geschäfte machen. Wie die Deutsche Presse-Agentur von verschiedenen Teilnehmern der Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch erfuhr, gibt es zum Punkt Einzelhandel eine Einigung. Ein Gesamtpapier war aber noch nicht beschlossen.

Zum Einzelhandel ist demnach ein abgestuftes Verfahren geplant. So soll künftig gelten, dass sich in kleineren und mittleren Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern höchstens eine Person pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche befinden soll.

In größeren Geschäften mit einer Verkaufsfläche ab 801 Quadratmetern insgesamt wie Kaufhäusern ist folgendes geplant: Bis zu einer Fläche von 800 Quadratmetern soll sich höchstens eine Person pro 10 Quadratmetern befinden - auf der 800 Quadratmeter übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 Quadratmetern.

Vor den Beratungen hatten Vorschläge des Bundes für massive Kritik etwa beim Handelsverband Deutschland gesorgt. Der Bund wollte einem am Dienstag verbreiteten Papier zufolge eine Regelung, nur noch einen Kunden pro 25 Quadratmeter statt wie bisher pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche zuzulassen.

Außerdem soll im Groß- und Einzelhandel die Maskenpflicht erweitert werden. Sie soll künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen gelten. Die Bevölkerung wird außerdem aufgerufen, die Weihnachtseinkäufe möglichst auch unter der Woche zu tätigen.

(dpa)

Tourismusverband: Branche darf nicht zum dauerhaften Spielball werden

15:04
25.11.2020
Die Tourismuswirtschaft hat in der Corona-Krise mehr Verlässlichkeit seitens der Politik gefordert. «Unsere Branche darf nicht zum dauerhaften willkürlichen Spielball der Coronapolitik werden», mahnte der Generalsekretär des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), Michael Rabe, am Mittwoch vor den Bund-Länder-Gesprächen zu weiteren Maßnahmen in der Krise. «Wir brauchen politische Verlässlichkeit, Planbarkeit und Strategien, wie auch unsere Unternehmen wieder dauerhaft arbeiten und unsere Gäste wieder reisen können.»

Nach Vorberatungen der Ministerpräsidenten untereinander und mit dem Kanzleramt zeichnete sich ab, dass der zunächst bis Ende November befristete Teil-Lockdown voraussichtlich bis zum 20. Dezember bundesweit verlängert wird. Gleichzeitig sollten auch die finanziellen Hilfen im Dezember fortgeführt werden.

Die Pläne betrachte der Verband daher mit «gemischten Gefühlen», teilte Rabe weiter mit. Sie gingen nicht weit genug. «Zudem müssen Worten nun auch endlich Taten folgen, insbesondere bei der Novemberhilfe, von der noch kein einziger Euro geflossen ist.»

(dpa)

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