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20201211201906

Bund und Länder wollen am Sonntag über Lockdown beraten

18:41
11.12.2020
Bund und Länder wollen am Sonntagvormittag über weitere Maßnahmen in der Corona-Pandemie beraten. Ab 10.00 Uhr soll es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Schaltkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten geben. Über den genauen Zeitpunkt gab es lange Unklarheit. Erwartet wird eine Entscheidung über einen bundesweiten Lockdown. Einige Bundesländer haben bereits verschärfte Einschnitte in das private und öffentliche Leben beschlossen.

Die von den Gesundheitsämtern übermittelten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden waren von Donnerstag auf Freitag um über 6000 auf insgesamt 29 875 hochgeschnellt. 598 Todesfälle wurden übermittelt. Beides war jeweils ein neuer Höchstwert.

(dpa)

Knapp 3800 neue Corona-Fälle im Südwesten - 60 weitere Tote

18:26
11.12.2020
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist innerhalb eines Tages um 3798 Fälle gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind 182 951 Ansteckungen registriert worden, wie das Landesgesundheitsamt am Freitag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 60. Insgesamt wurden bisher 3352 Corona-Tote im Südwesten gezählt.

Landesweit liegt der Wert für Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 174,9 und damit nochmals höher als an den Vortagen. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. 15 davon überschreiten die 200er-Marke pro 100 000 Einwohner, dabei liegen die Stadtkreise Heilbronn und Pforzheim sogar über der 300er-Marke.

(dpa/lsw)

Corona-Ausfall: Volkswagen drosselt Produktion im Wolfsburger Werk

17:17
11.12.2020
Volkswagen muss die Produktion im Wolfsburger Werk coronabedingt drosseln. «Die Maßnahme greift ab der Nachtschicht von Montag auf Dienstag», sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Betroffen seien auch zuliefernde Bereiche im Braunschweiger Werk. Als Grund nennt der Autobauer einen kurzfristigen Produktionsausfall eines deutschen Zulieferers wegen Corona-Infektionen in der Belegschaft.

Um die Auswirkungen zu minimieren, werde an Gegenmaßnahmen und Alternativen gearbeitet, teilte VW mit. Ziel sei die schnellstmögliche Fertigung von Autos, die durch den Ausfall jetzt nicht in Wolfsburg produziert werden könnten. Unternehmensleitung und Betriebsrat hätten sich darauf verständigt, für die betroffenen Beschäftigten Kurzarbeit anzuzeigen. Um wie viele Mitarbeiter es dabei geht, teilte VW zunächst nicht mit.

Wie aus Unternehmenskreisen verlautete, sind vor allem die Produktion des Golf in Wolfsburg und auch das Werk in Emden von den Maßnahmen betroffen. Damit könnte es sich um eine hohe vierstellige bis knapp fünfstellige Zahl an Mitarbeitern handeln. Bei dem Zulieferer handelt es sich den Informationen zufolge um einen Lieferanten von Schaumstoffteilen oder -komponenten für Sitze.

(dpa)

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