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Bund unterstützt Impfstoffentwickler IDT in Sachsen-Anhalt

10:22
23.11.2020
Im Ringen um einen künftigen Impfstoff gegen das Coronavirus unterstützt die Bundesregierung auch den Hersteller IDT Biologika in Sachsen-Anhalt. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gab am Montag bei einem Unternehmensbesuch in Dessau-Roßlau die geplante Abnahme von fünf Millionen Impfdosen bekannt. Um den parallelen Aufbau von Produktionskapazitäten zu unterstützen, zahle der Bund zudem bereits vorab 30 Millionen Euro aus dem Kaufpreis.

Spahn hob hervor, dass in Biontech, Curevac und IDT insgesamt drei deutsche Unternehmen derzeit aussichtsreiche Impfstoffe entwickeln. Gerade angesichts der aktuellen Beschränkungen mit Verzicht und Härten sei es wichtig, eine Perspektive und begründete Zuversicht für Impfstoffe zu haben, die der Schlüssel aus der Pandemie heraus seien. Mit Blick auf das Infektionsgeschehen sagte Spahn, die zweite Welle sei zwar gebrochen, das Niveau sei aber weiter zu hoch. Das Virus zwinge dazu, auf einige Freiheiten eine Zeit lang zu verzichten, um Freiheit und Gesundheit insgesamt zu erhalten und zurückzugewinnen.

An dem Firmenbesuch nahm auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) teil. IDT hat sich für die Entwicklung des Corona-Impfstoffs mit dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung zusammengetan. Beteiligt sind auch die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Philipps-Universität Marburg und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Anfang Oktober hatte das für Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut genehmigt, dass der Impfstoff an Menschen getestet werden darf.

(dpa)

Ministerpräsident Günther: Weihnachten im kleinen Kreis feiern

10:21
23.11.2020
Weihnachtsfeiern im kleinen Kreis bis zehn Personen werden aus Sicht von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther auch unter Corona-Bedingungen möglich sein. «Wir wollen definitiv ein Regelwerk zu Weihnachten haben, das Begegnungen ermöglicht, auf die sich viele freuen - im engen Kreis der Familie oder auch mit Freunden», sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Kiel. «Große Feste mit 30 Personen sehe ich nicht und hielte ich auch nicht für verantwortbar.»

Am Mittwoch beraten die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Treffen in der schon jetzt festgelegten Größenordnung sollten definitiv denkbar sein, sagte Günther. «Und wenn zu Weihnachten eine elfte Person da wäre, wird das keiner kontrollieren.» Gerade im öffentlichen Raum werde das Land schon darauf achten, dass die Regeln eingehalten werden, sagte Günther. «Aber wir sagen auch klar, dass es nicht Aufgabe von Ordnungsbehörden ist, in Schleswig-Holstein in Wohnungen zu kontrollieren, ob dort zehn oder zwölf Personen sitzen.»

(dpa)

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