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Landesregierung rechnet mit Impfstoff erst nach Weihnachten

12:01
10.12.2020
Die Landesregierung rechnet nicht mehr mit einer ersten Lieferung des Impfstoffs gegen das Coronavirus vor Weihnachten. Zwar erwarte man noch dieses Jahr die ersten Lieferungen vom Bund, aber nicht mehr vor Weihnachten, bestätigte eine Sprecherin des Sozialministeriums auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. «Die Signale gehen eher Richtung Ende des Monats», sagte sie. Die zentralen Impfzentren stünden allerdings planmäßig bereits ab 15. Dezember bereit, um loslegen zu können mit dem Impfen. Baden-Württemberg rechnet auf Grundlage einer Berechnung durch den sogenannten Königsteiner Schlüssel in einer ersten Tranche mit gut 600 000 Impfstoff-Dosen.

(dpa/lsw)

Weil: Corona-Beratungen von Bund und Ländern wohl am Wochenende

11:01
10.12.2020
Bund und Länder wollen nach Angaben von Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil (SPD) in den kommenden Tagen über ein Verschärfen der Corona-Beschränkungen beraten. Wie Weil am Donnerstag im Landtag in Hannover sagte, kommen Bund und Länder wahrscheinlich noch am Wochenende zu erneuten Beratungen zusammen.

(dpa)

USA verzeichnen erstmals mehr als 3000 Corona-Tote an einem Tag

10:41
10.12.2020
In den USA hat die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Corona-Toten einen Höchststand erreicht. Am Mittwoch wurden 3124 Verstorbene mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion registriert, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Donnerstagmorgen (MEZ) hervorging. Der bislang höchste Wert mit 2879 Toten war vor rund einer Woche am 3. Dezember verzeichnet worden.

Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages überschritt erneut die Marke von 200 000 und lag am Mittwoch bei 221 267. Der bisher höchste Wert wurde mit 227 828 in der vergangenen Woche registriert.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern etwa 15,39 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben rund 289 400 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

(dpa)

Altmaier: Frankreich hat mit hartem Lockdown «alles richtig gemacht»

10:40
10.12.2020
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat den harten Lockdown in Frankreich gelobt und auch für Deutschland zusätzliche Corona-Maßnahmen gefordert. «Dieses Mal hat Frankreich alles richtig gemacht und eindrucksvolle Erfolge erzielt, während in Deutschland die Dynamik der zweiten Welle leider immer noch nicht gebrochen ist», sagte er dem «Handelsblatt» sowie der französischen Zeitung «Les Échos» (Donnerstag).

Vor einem Treffen in Berlin warnten Altmaier und sein französischer Amtskollege Bruno Le Maire vor einer steigenden Zahl von Firmenpleiten. «Je länger die Krise andauert, desto mehr werden wir uns mit Insolvenzen auseinandersetzen müssen», so Altmaier. Le Maire sprach von einer «gefährlichen Phase», in der fragile Sektoren wie Hotels, Restaurants, der Kultur- und Sportsektor besonders unterstützt werden müssten.

Le Maire forderte zudem, dass ein echtes Budget für die Euro-Zone geschaffen wird. Notwendige Maßnahmen, um die Einlagen von Sparern und Finanzinstitute zu schützen, seien getroffen worden, betonte er. «Wir machen uns keine Sorgen um die europäischen Banken, die besser kapitalisiert sind als früher.»

Deutschland und Frankreich wollen bei dem Treffen am Donnerstag beraten, wie die Zusammenarbeit bei Zukunftstechnologien weiter ausgebaut werden kann. Weitere Themen sollen neben der Pandemie auch Handelspolitik sowie die transatlantischen Beziehungen sein.

(dpa)

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